Klatsche für Trump: Sein Name vom Kennedy Center entfernt.
Schlappe für TrumpKennedy Center entfernt nach Gerichtsurteil seinen Namen

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Arbeiter haben laut dem Kennedy Center Trumps Namen von der Fassade der Kultureinrichtung entfernt.
In Washington ist der Name von US-Präsident Donald Trump nicht mehr am Kennedy Center zu sehen. Eine gerichtliche Anordnung, die auf die Klage einer Demokratin zurückgeht, erzwang die Entfernung des Schriftzugs.
Wie ein Sprecher des Centers in einem Gerichtsdokument erklärte, wurden auch Titel wie „Trump Kennedy Center“ von der offiziellen Internetpräsenz der renommierten Kulturstätte gelöscht. Der Name des Präsidenten musste sogar aus E-Mail-Signaturen, Briefköpfen und Verträgen weichen.
Richter kassieren Trumps Namens-Coup
Der Hintergrund der ganzen Sache: Ein von Trump dominierter Ausschuss hatte die Namensänderung beschlossen. Ein Gericht erklärte diesen Vorgang jedoch bereits Ende Mai 2026 für rechtswidrig. Die Begründung: Eine solche Entscheidung obliegt einzig dem Parlament.
Die Angelegenheit wurde zwar vor einem Berufungsgericht verhandelt, aber auch diese Instanz verhinderte die Beseitigung des Trump-Namens nicht.
Künstler-Protest und Ärger im Weißen Haus
Die Namensänderung im letzten Dezember war nur ein Fall von vielen, der die zunehmende Sichtbarkeit von Trumps Namen und Bild seit Beginn seiner zweiten Amtszeit verdeutlicht. Die Maßnahme löste heftigen Protest aus, etliche Kunstschaffende stornierten ihre Auftritte. Trump soll auf den Gerichtsbefehl zur Rückabwicklung außerordentlich wütend reagiert haben.
Der Präsident der USA hatte sich das Kennedy Center schon kurz nach Beginn seiner Amtszeit im Januar 2025 einverleibt. Er verkündete damals einen Feldzug gegen „anti-amerikanische Propaganda“ im Kulturbetrieb, feuerte mehrere Kuratoriumsmitglieder und übernahm den Vorsitz selbst. Sein Vertrauter Richard Grenell erhielt den Auftrag, das Haus neu zu justieren.
Ein Haus mit großer Geschichte
In dem Gebäude am Potomac-Fluss werden traditionell sämtliche Sparten von Theater, Tanz und Musik präsentiert. Das Zentrum wurde einst zu Ehren des früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt. (dpa/red)
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