Donald Trump wird 80 Jahre alt und holt sich zum Geburtstag die Käfigkämpfer der UFC-Kampfserie vor das Weiße Haus.
„Historisch bedeutendstes Sportereignis aller Zeiten“Trump lässt es zum 80. Geburtstag krachen
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Donald Trump feiert Geburtstag. Der US-Präsident wird am Sonntag (14. Juni 2026) 80 Jahre alt. Zu seinem Ehrentag will der US-Präsident einen Friedensvertrag mit dem Iran unter Dach und Fach bringen.
Außerdem – und darüber scheint sich Donald Trump extrem zu freuen – findet erstmals auf dem Gelände des Weißen Hauses ein Profisport-Ereignis statt.
„Historisch bedeutendstes Sportereignis aller Zeiten“ am Weißen Haus
Es geht in diesem Fall nicht um die aktuell in den USA, Kanada und Mexiko laufende Fußball-Weltmeisterschaft, sondern um die UFC-Kampfserie. Die Macher der Ultimate Fighting Championship, die das Ereignis vollmundig als das „historisch bedeutendste Sportereignis aller Zeiten“ bewerben, lassen Topstars der Szene in einem eigens erbauten Oktagon, einer achteckigen Arena, zum Kampf gegeneinander antreten.
Trump ist selbst regelmäßig Gast bei den oft blutigen Kampfabenden der UFC. Deren Chef Dana White ist ein Unterstützer des US-Präsidenten, bestritt aber politische Motive für die Veranstaltung in Washington. „UFC Freedom 250“ solle die USA zu ihrem 250. Geburtstag ehren.
Gekämpft wird in der UFC-Serie nach Mixed-Martial-Arts-Regeln. Hier werden also mehrere Kampfstile gemischt. Dazu gehören Boxen, Kickboxen, Ringen, Karate, Jiu Jitsu und Judo. Bei dem Vollkontakt-Sport darf geschlagen und getreten werden, auch Rangeleien auf dem Boden sind erlaubt. Ziel ist es, dass der Gegner k.o. geht oder aufgibt. Auch ein Abbruch durch den Schiedsrichter und Punkturteile sind möglich.
Die Teilnehmer werden wie in anderen Kampfsportarten in Gewichtsklassen eingeteilt. Im Hauptkampf vor dem Weißen Haus stehen sich der Amerikaner Justin Gaethje und der Spanier Ilia Topuria, der im westfälischen Halle als Sohn georgischer Eltern geboren wurde, im Leichtgewicht gegenüber.
Events im Mixed Martial Arts (MMA) galten in Deutschland zu Beginn des Jahrtausends als Schmuddelsport, es gab sogar ein TV-Verbot für die Kämpfe. Vor allem durch die UFC-Serie wurde MMA jedoch immer massentauglicher und populärer. Durch Verträge mit großen Fernsehsendern wie Fox oder ESPN entwickelte sich die UFC in den USA zu einem Milliardengeschäft. (dpa)
