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Gala vor dem FinaleFreiburg schlägt Leipzig mit 4:1 und sichert sich Europa

SC Freiburg - RB Leipzig

Copyright: Philipp von Ditfurth/dpa

Freiburgs Matthias Ginter (oben) ist seit Wochen in Topform.

Gala-Generalprobe! Freiburg mit 4:1-Sieg nach Europa.

Was für eine Generalprobe vor dem großen Endspiel! Der Auftritt geriet zur Show, und das Ticket für den internationalen Wettbewerb ist gebucht. Der SC Freiburg wird in der nächsten Saison definitiv in den Playoffs der Conference League antreten. Die Breisgauer triumphierten am 34. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit einem klaren 4:1 (2:1) über RB Leipzig und machten damit den siebten Platz fest. Sollte am Mittwoch auch ein Sieg im Europa-League-Finale gegen den englischen Top-Club Aston Villa gelingen, winkt sogar die Königsklasse.

Freiburger Doppel-Hammer schockt die Sachsen

Vor 33.600 Zuschauern im Stadion trafen Niklas Beste (24. Minute), Igor Matanovic (26.), Matthias Ginter (47.) und Derry Scherhant (75.) für die Gastgeber. Für Leipzig, deren Einzug in die Champions League als Dritter bereits feststand, konnte Assan Ouedraogo (33.) nur den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer erzielen. Die Sachsen verpassten durch die Niederlage die Chance, ihren internen Punkterekord in der Bundesliga aus der Saison 2016/2017 zu brechen.

Die Partie wurde von zwei aufstrebenden Talenten der Saison eröffnet. Für die Leipziger vergab der auffällige Ivorer Yan Diomande eine frühe Gelegenheit (2.), während auf Freiburger Seite der junge Schweizer Stratege Johan Manzambi (4.) scheiterte. Dann schlugen die Hausherren eiskalt zu: Zuerst staubte Beste nach einem Lattenschuss von Ginter aus kurzer Entfernung zum 1:0 ab. Nur zwei Minuten später legte Matanovic nach einer Flanke von Manzambi per Kopf zum 2:0 nach. Die Leipziger gaben sich jedoch nicht auf. Ouedraogo gelang mit einem platzierten Flachschuss der Anschluss. Bis zum Halbzeitpfiff drückten fast nur noch die Gäste, aber der SC brachte den Vorsprung in die Kabine.

SC Freiburg - RB Leipzig

Copyright: Philipp von Ditfurth/dpa

Brachte den SC gegen Leipzig in Führung: Niklas Beste.

Gänsehaut-Moment für Freiburg-Legende Höfler

Nach der Pause änderte sich das Geschehen: Freiburg drängte und RB stand tief. Ginter traf aus kurzer Distanz zum 3:1 und demonstrierte erneut seine starke Verfassung. Der Abwehrorganisator des SC hegt weiterhin die Hoffnung auf einen Platz im deutschen Aufgebot für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko. Für einen echten Gänsehaut-Moment sorgte nach einer Stunde die Auswechslung von Nicolas Höfler. Der Routinier, der seine Karriere nach der Saison beendet, wurde in seinem 293. und letzten Bundesliga-Auftritt von den Fans mit großem Applaus bedacht. Trainer Julia Schuster umarmte ihn, während das Stadion ihn mit Gesängen feierte.

Die Feierlaune im Stadion hielt an, da von RB kaum noch etwas kam. Stattdessen nutzte Scherhant einen Ballverlust von Diomande und erhöhte auf 4:1. Die Freiburger sind somit optimal vorbereitet für das große europäische Highlight in Istanbul. Das Spiel am Mittwoch stellt die wichtigste Begegnung in der Vereinsgeschichte dar, krönt aber schon jetzt eine überragende Saison der Breisgauer. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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