Heiko Vogel, der Trainer von Greuther Fürth, hat eine klare Botschaft: Konzentration statt Spekulation.
„Ich bin kein Hellseher“Fürth-Coach Vogel will vor Paderborn keine Prognose abgeben

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Heiko Vogel konnte mit Fürth zuletzt mehrfach gegen die Topteams punkten. (Archivbild)
Abstiegskrimi in Liga 2: Fürths Coach Vogel lehnt Rechenspiele ab. In der entscheidenden Phase der Zweitliga-Saison möchte Heiko Vogel, der Übungsleiter der SpVgg Greuther Fürth, von Prognosen zum Ligaverbleib nichts hören. „Wie viele Punkte am Ende reichen? Ich bin kein Hellseher, sonst würde ich Lotto spielen. Das mache ich nicht“, äußerte sich der Trainer im Vorfeld der Begegnung zu Hause am Ostersonntag (13.30 Uhr) mit dem SC Paderborn, der auf dem dritten Tabellenplatz steht. Dies geht aus einer Meldung der dpa hervor.
Solche Zahlenspiele sind nicht seine Sache. „Wenn ich jetzt sage, 36 Punkte reichen, kann es gut möglich sein, dass zum Schluss 40 hätten reichen müssen. Wir hoffen einfach, dass wir die Punkte schnellstmöglich holen, die es braucht, um die Klasse zu halten“, erläuterte der Coach seine Perspektive.
Voller Fokus: Das Schicksal liegt in der eigenen Hand
Für den 50 Jahre alten Trainer ist ein anderer Punkt wesentlich wichtiger: Sein Team kontrolliert mit 29 Zählern auf dem 14. Rang die Situation komplett selbst. „Das ist ein Privileg, und dieses Privileg müssen wir auch nutzen“, betonte er nachdrücklich.
Sich mit den anderen Vereinen zu beschäftigen, kommt für ihn nicht infrage. „Wir müssen in kein anderes Stadion schauen. Wir müssen auf uns schauen und unsere Punkte einfahren.“
Harter Kampf in der Liga: Paderborn als „Spitzenmannschaft“
Für Vogel ist die zweithöchste Spielklasse „eine brutal harte Liga, weil alles möglich ist“. Das Leistungsniveau sei vom Tabellenende bis ganz nach oben sehr dicht beisammen. „Es gibt keinen Gegner, den man schlagen muss. Und es gibt auch keinen Gegner, den man nicht schlagen kann.“
Auch der nächste Kontrahent, der SC Paderborn, nötigt Vogel Anerkennung ab. Er bezeichnet den Verein als eine „Spitzenmannschaft“. Eine positive Bilanz sollte den Anhängern der Fürther jedoch Zuversicht verleihen: Im eigenen Ronhof-Stadion hat das Kleeblatt seit 14 Pflichtpartien nicht mehr gegen Paderborn verloren. (red)
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