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Tabellenführer DüsseldorfFortuna hat den Aufstiegs-Cocktail – das sind die Zutaten

Rostocks Juan Jose Perea (links)  im Kopfballduell mit den Fortuna-Spielern Andre Hoffmann Fortuna Düsseldorf Jordy de Wijs (unten)

Rostocks Juan Jose Perea (links) im Duell mit den Fortuna-Spielern Andre Hoffmann Fortuna Düsseldorf Jordy de Wijs (unten).

Fortuna Düsseldorf ist Tabellenführer der 2. Bundesliga. Nicht nur, weil Fortuna am Samstag 3:1 in Rostock siegte und somit den einzigen Auswärtssieg des Spieltags einfuhr ...

von Volker Geissler (vog)

Magdeburg verliert, Kiel verliert, der HSV blamiert sich in Elversberg und die Thioune-Truppe siegt als einziges Auswärtsteam an diesem 6. Spieltag in Rostock – schon heißt der Tabellenführer Fortuna Düsseldorf.

Nicht für ein paar Stunden oder für eine Nacht, sondern mindestens bis kommenden Freitag. Und es ist vielleicht viel mehr als nur eine Momentaufnahme. Denn der Mix in der Truppe stimmt schon auffällig, am Kader gibt es maximal quantitativ was zu mäkeln.

Tabellenführer der 2. Bundesliga ist Fortuna Düsseldorf

Das fängt schon hinten an. Bei Florian Kastenmeier hat man inzwischen den Eindruck, dass er jede Woche auf seine Leistung noch einen draufpackt.

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Rostock drehte beim Düsseldorfer 3:1-Sieg am Samstag (16. September 2023) nach der Pause mächtig auf, doch beim Fortuna-Schlussmann war stets Endstation. Fast nicht zu glauben, wenn man sich an seinen Wackel-Start vor fast vier Jahren in der Düsseldorfer Kiste erinnert. Fortunas letzter Torwart, der derart aufdrehte, war in den Neunziger Jahren Georg Koch. Damals ging es in die Bundesliga.

Alles kam bei Kastenmeier am Samstag aber gar nicht an, denn in der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft, dass sie auch richtig gut verteidigen kann. Bei Andre Hoffmann (musste ebenso wie Vincent Vermeij verletzt raus), Jordy de Wijs & Co riecht es im Moment eher nach Tor, wenn sie im gegnerischen Strafraum auftauchen.

Im Mittelfeld haben die „Young guns“ um Yannik Engelhardt derzeit sogar den Platzhirschen den Rang abgelaufen, für einen Ao Tanaka, der zuletzt auf internationalem Parkett glänzen konnte, bleibt nur die Rolle des Edelreservisten.

Und wenn vorne dann die Flügelzange mit Felix Klaus und Christos Tzolis eingreift, brennt es beim Gegner lichterloh.

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In die richtige Form gegossen hat das der Trainer. Daniel Thioune vereint die in Düsseldorf selten gleichzeitig gesehenen Tugenden, höchst attraktiv und erfolgreich zu spielen. Sein Konzept, zu Saisonbeginn mit Spielern zu beginnen, die bereits im vergangenen Jahr da waren, um dann nach und nach seine Neuen einzubauen, ist voll aufgegangen.

„Ich hatte vom ersten Moment an das Gefühl, dass meine Mannschaft super in der Partie ist. Gutes Positionsspiel, gutes Ballbesitzspiel und wir sind somit meiner Meinung nach verdientermaßen in Führung gegangen“, sagte Thioune stolz über den ersten Durchgang, um dann auch den defensiven Auftritt im zweiten Abschnitt zu loben – auch wenn es teilweise so aussah, als würde der Coach an der Seitenlinie verrückt werden.

Sein nächstes Etappenziel hat Thioune schon mal erreicht, auch wenn der zweite Saisonblock, wie er es nennt, gerade erst begonnen hat. Klar scheint aber bereits: Die richtigen Zutaten für den Aufstiegs-Cocktail stehen ihm zur Verfügung ...