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Überraschung bleibt ausFortuna nach Liga-Fehlstart im Pokal ohne Chance

Igor Matanović (oben l, SC Freiburg) erzielt das Tor zum 0:2.

Copyright: Federico Gambarini/dpa

Fortuna Düsseldorf ist in der 1. Runde des DFB-Pokals am SC Freiburg gescheitert.

Die Pflicht hat Fortuna Düsseldorf mit zwei Niederlagen zum Start der 3. Liga versemmelt. In der Kür blieb die Sensation aus: Gegen den SC Freiburg waren die Rheinländer chancenlos.

Zweites Pflichtspiel, zweiter Sieg: Der SC Freiburg hat sich durch ein 5:1 (1:0) bei Fortuna Düsseldorf für die zweite Runde im DFB-Pokal qualifiziert. Die Düsseldorfer warten derweil weiter auf das erste Erfolgserlebnis der neuen Saison.

In der Neuauflage des Zweitrundenspiels aus dem Vorjahr erzielten Lucas Höler (18.), Joker Igor Matanovic (71., 90.+4), Lukas Kübler (74.) und Jordy Makengo (80.) die Treffer für die überlegenen Gäste, die in der vergangenen Saison bis ins Halbfinale vorgestoßen waren. Die Fortuna, für die Fabian Schleusener traf (76.), verlor nach dem Abstieg in die 3. Liga auch ihr drittes Spiel in der laufenden Spielzeit.

Fortuna offensiv zu harmlos

Freiburg hatte am Donnerstag bereits seinen ersten Härtetest bestanden: Im Qualifikations-Hinspiel für die Conference League gewannen die Breisgauer 3:1, das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag statt. In Düsseldorf hatte Trainer Julian Schuster fünf Änderungen in seiner Startelf vorgenommen – Höler, der in Schottland wegen der anstehenden Geburt seines zweiten Kinder fehlte, war eine davon.

Die erste Chance des Spiels besaß Matthias Ginter, gegen Motherwell zweifacher Torschütze: Dessen Kopfball konnte Torhüter Louis Lord bei seinem Debüt für die Fortuna gerade noch über die Latte lenken (11.). Beim Treffer von Höler, der eine Hereingabe von Patrick Osterhage ins Tor lenkte, war der Schlussmann, zur neuen Saison von Erzgebirge Aue gekommen, dagegen machtlos.

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Freiburg erarbeitete sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr gute Chancen, traf nach der Führung aber zunächst das Tor nicht. Yuito Suzuki, Osterhage, Höler und Vincenzo Grifo scheiterten am guten Lord, Grifo verzog zudem aus bester Position.

Die Fortuna hielt lange gut mit, war offensiv aber viel zu harmlos. Schleusener traf erst, als die Freiburger mit einem energischen Zwischenspurt bereits alles klar gemacht hatten. Das Zweitrundenspiel im Vorjahr hatte der damalige Zweitligist 1:3 verloren. (sid)

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