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Schiri-Legende fassungslosNach Sensation: ARD-Szene erscheint in neuem Licht

Deniz Aytekin lacht nach der Ansage von Olaf Blancke, Sportlicher Leiter des SSV Jeddeloh II.

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Deniz Aytekin war über die Ansage von Olaf Blancke, Sportlicher Leiter des SSV Jeddeloh II, einigermaßen fassungslos. Der Ex-Schiri ahnte noch nicht, was zweieinhalb Monate später passieren würde.

Als Losfee reagierte Deniz Aytekin im Juni ziemlich überrascht über die forsche Ansage eines Verantwortlichen. Doch nun dürfte er das Ganze anders sehen.

Der SSV Jeddeloh II hat für DIE bisherige Pokal-Überraschung der 1. Runde gesorgt. Am Sonntag schaltete der Regionalligist aus der Nähe von Oldenburg den Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim aus.

Dabei war nicht nur der Erfolg an sich überraschend, sondern vor allem auch die Höhe, in der dieser ausfiel. 5:2 hieß es am Ende für den Außenseiter, der zwischenzeitlich sogar 5:1 geführt hatte. Kamer Krasniqi, Jan Schöppner per Eigentor, Haris Hyseni per Doppelpack und Tim Janßen trafen für die Niedersachsen. Yannik Wagner hatte den FCH in Führung gebracht, Mikkel Kaufmann traf zum Endstand.

Sportlicher Leiter kündigte Sensation an: „Werden locker gewinnen“

Kurios: Es war erst das zweite DFB-Pokalspiel in der Geschichte des Klubs. Und das zweite gegen Heidenheim. 2018 lautete das Ergebnis ebenfalls 5:2, damals aber für den FCH.

Trotz dieser Niederlage hatte Sportchef Olaf Blancke am Tag der Auslosung wohl schon im Gefühl, dass da was gehen könnte. Ob er über das Los enttäuscht sei, wurde er im Juni von ARD-Reporterin Lisa Tellers gefragt.

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Seine Antwort: „Nein, auf keinen Fall! Heidenheim kennen wir ja nun mal schon. Von daher sind wir vorbereitet. Wir werden das Spiel locker gewinnen, sind dann eine Runde weiter und dann sehen wir uns hier wieder.“ Losfee Deniz Aytekin quittierte die forsche Ansage damals mit einem überrascht-entgeisterten Lachen – nicht als einziger im Studio.

Doch ob ernst gemeint oder nicht: Was damals im Deutschen Fußball-Museum für Gelächter sorgte, ist nun genau so eingetreten! „Wie gut ist bitte das Statement von Jeddeloh zur Pokalauslosung gealtert?“, schrieb am Sonntag ein User bei X und stellte ein Video mit dem Ausschnitt aus der Sendung dazu. „Jetzt noch bitte die Lottozahlen“, kommentierte ein anderer.

Jeddeloh II darf sich nun tatsächlich auf die Auslosung der 2. Runde freuen. Und die ist schon bald: Am 5. September wird nicht nur der Regionalligist erfahren, auf wen er in der nächsten Runde trifft, sondern auch alle anderen Mannschaften, die die 1. Runde überstanden haben.

Die Niedersachsen sind bislang das einzige Team aus einer Liga unterhalb der drei Profiligen, das es in die 2. Runde geschafft hat. In den verbleibenden Partien haben noch die Regionalligisten VSG Altglienicke (gegen den VfL Wolfsburg) und Hallescher FC (gegen Schalke) sowie Oberligist HEBC Hamburg (gegen Borussia Dortmund) die Chance, Jeddeloh II zu folgen.

Igor Matanović (oben l, SC Freiburg) erzielt das Tor zum 0:2.
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