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Als Adeyemi-ErsatzWas läuft da mit El Mala und Borussia Dortmund?

Said El Mala (l.) und Karim Adeyemi im Zweikampf auf dem Platz.

Copyright: IMAGO/Nico Herbertz

Said El Mala (l.) und Karim Adeyemi beim Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund. 

Die Gerüchteküche rund um FC-Star Said El Mala brodelt weiter. Die Spekulationen bezüglich eines Wechsels zu Borussia Dortmund könnten jetzt wieder Fahrt aufnehmen. 

Am 13. Juli 2026 ist beim 1. FC Köln der Trainingsauftakt am Geißbockheim. Said El Mala (19) wird – wenn nichts völlig Überraschendes dazwischenkommt – dann auch mit der Mannschaft am Start sein und sich auf die kommende Saison vorbereiten. 

Ob er jedoch beim ersten FC-Pflichtspiel im DFB-Pokal gegen die Würzburger Kickers (24. August, 18 Uhr) noch da sein wird, steht weiterhin nicht fest. Wochenlang hielten sich Premier-League-Gerüchte um den FC Brentford, Brighton und Newcastle United, doch Mama El Mala soll bislang alles abblocken, auch weil Bruder Malek (21) in England nicht so einfach an eine Aufenthaltsgenehmigung kommt. Um das Verfahren zu vereinfachen, müssen Fußballer eine gewisse Anzahl an Profieinsätzen vorweisen können.

Mama El Mala will ihre Söhne weiterhin in Deutschland sehen

Sabrina El Mala möchte ihre Söhne zudem am liebsten weiter in Deutschland sehen, weshalb es schon Spekulationen um einen Wechsel zu Borussia Dortmund gab. Natürlich haben auch die deutschen Topklubs El Mala im Visier, doch wenn sich normalerweise die englischen Klubs in einen Transfer-Poker einschalten, haben die Bundesligisten in puncto Geld meistens das Nachsehen.

Doch gerade die Spur zum BVB könnte jetzt wieder heiß werden. Denn laut mehreren Medienberichten soll der FC Barcelona ein erstes Angebot für Karim Adeyemi (24) abgegeben haben. Die Katalanen sollen zunächst 20 Millionen Euro plus Bonuszahlungen geboten haben.

Durch erfolgsabhängige Prämien könnte die Ablöse auf 25 bis 30 Millionen Euro ansteigen. Laut „Bild“-Informationen würde den Dortmundern diese Summe jedoch nicht reichen, da sie im Optimalfall mindestens die 30 Millionen Euro zurückhaben wollen, die man damals bei der Adeyemi-Verpflichtung an RB Salzburg überwiesen hatte.

Laut dem Bericht habe es bereits ein persönliches Gespräch zwischen Barcelona-Coach Hansi Flick (61) und Adeyemi gegeben, was den 24-Jährigen besonders beeindruckt haben soll. Man darf also davon ausgehen, dass die Spanier ihre Offerte auch noch einmal verbessern könnten.

Bei einem Adeyemi-Abgang würde auf der Außenbahn dann ein Platz frei werden, weshalb die Transfer-Gerüchte um El Mala wieder lauter werden. Zwar spielt der Kölner Shootingstar eher auf der linken Seite und nicht wie Adeyemi vorzugsweise rechts, hat jedoch in der vergangenen Saison schon unter Beweis gestellt, dass er auch als Stürmer und auf der rechten Außenbahn agieren kann.

Rund ums Geißbockheim geistern schon seit Wochen Gerüchte um die El Malas und den BVB umher. Im FC-Kosmos soll sogar eine Info aufgeschlagen sein, dass sich die Familie hinter den Kulissen mit Borussia Dortmund geeinigt haben könnte. Ein Transfer könnte demnach entweder nach der WM oder auch erst im nächsten Sommer über die Bühne gehen.

Was tatsächlich hinter den Gerüchten steckt, ist nicht ganz einfach einzuordnen, da die Familie alle Anfragen abblockt. Auch Malek könnte demnach nach Dortmund wechseln und sich dort bei den Profis probieren oder in der zweiten Mannschaft in der Regionalliga West spielen.

Ein großer Haken bei einem El-Mala-Wechsel zum BVB ist allerdings die Ablösesumme. Der 1. FC Köln will mindestens 50 Millionen Euro. Da Said die Aussicht hat, im Herbst Nationalspieler zu werden, könnte der Marktwert sogar schnell noch höher steigen. Der bisherige teuerste Zugang beim BVB war Ousmane Dembélé (29), der 2016 für 35 Millionen Euro von Stade Rennes geholt wurde. Dahinter folgt Sébastien Haller, der 2022 für 31 Millionen Euro von Ajax Amsterdam kam.

Ob der BVB für El Mala rund 50 Millionen Euro bietet, scheint fraglich. Dass die Westfalen aber im Hintergrund baggern und die El Malas mit einem hohen Handgeld locken, ist durchaus vorstellbar. Zudem gab es bereits Gerüchte um ein Tauschgeschäft mit zwei Leihspielern mit dem FC.

BVB-Geschäftsführer Lars Ricken hatte schon im Oktober 2025 offen über das FC-Talent gesprochen: „Natürlich beobachten wir Spieler in diesem Alterssegment extrem aufmerksam. Wir werden auf diesen Markt schauen und die Entwicklung von Said beobachten.“

Kürzlich lud Said mit seinem Bruder Malek auch ein Bild auf Instagram mit einer neuen Nike-Kollektion hoch – in den Farben Schwarz und Gelb. Fans mutmaßten direkt in den Kommentaren: „Was will er uns sagen mit den BVB-Farben?“ Ein anderer Kommentar eines Dortmund-Fans lautet: „Die richtigen Farben hat er ja schon an.“ Wann und ob er in Zukunft in Schwarz-Gelb (die von Puma ausgerüstet werden) auf dem Rasen stehen wird, bleibt abzuwarten. 

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