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„Ich bin Realist jetzt“Coach Schmidt über die Lage und einen verletzten Leistungsträger

Frank Schmidt

Copyright: Harry Langer/dpa

Kann er seinen 1. FC Heidenheim endlich mal wieder zum Sieg führen? Trainer Frank Schmidt. (Archivbild)

Die Zahlen sind eine Katastrophe, der Abstieg so gut wie sicher. Trotzdem sorgt Heidenheims Trainer mit einem überraschenden Wunsch für Aufsehen.

Abstiegskampf-Wahnsinn: Heidenheim-Coach wünscht sich „viel Dramatik“ Eine Serie von 14 Partien ohne Erfolg, das Schlusslicht der Tabelle und die schwächste Mannschaft auf fremdem Rasen: Für den 1. FC Heidenheim sieht es vor dem Duell am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Borussia Mönchengladbach düster aus. Der Gang in die 2. Fußball-Bundesliga scheint kaum noch abwendbar. Doch ans Aufgeben denkt Trainer Frank Schmidt nicht und wünscht sich für den Saisonendspurt sogar „viel“ Dramatik.

Seine Begründung dafür lieferte er direkt mit: „Weil es bedeutet, dass die Spiele so laufen, dass wir was mitnehmen können“, so Schmidt. Der letzte Jubel liegt lange zurück. Am 6. Dezember gelang dem Ostalb-Club ein 2:1-Heimerfolg über den SC Freiburg, seitdem herrscht Flaute. Auswärts sammelte der Aufsteiger bisher nur vier magere Punkte.

Schmidt glaubt an die Wende

„Ich träume nicht, ich bin Realist jetzt“, stellte Schmidt laut dpa klar, glaubt aber fest an eine Möglichkeit in Gladbach. „Wenn es uns gelingt gegen Gladbach zu gewinnen, dann können wieder neue Gedankenspiele kommen.“ Als Mutmacher dient die furiose Aufholjagd gegen Bayer Leverkusen, als sein Team vor der Länderspielpause einen 0:2-Rückstand noch in ein 3:3 verwandelte.

Schock für die Offensive: Flügelflitzer fällt aus

Einen schweren Rückschlag gibt es jedoch personell. Trainer Schmidt muss auf seinen pfeilschnellen Angreifer Sirlord Conteh verzichten. Dem Flügelstürmer droht aufgrund von wiederkehrenden Problemen mit seinem operierten Knie eine längere Zwangspause. (red)

Frank Schmidt und Sirlord Conteh

Copyright: Christian Charisius/dpa

Keine Option für das Gladbach-Spiel: Sirlord Conteh (r) droht eine weitere Knie-Operation. (Archivbild).

Eine endgültige Diagnose stehe zwar noch aus, so Schmidt, aber: „Die Wahrscheinlichkeit, dass er operiert werden muss, ist größer als dass er nicht operiert werden muss.“ Conteh hatte sich bereits im Oktober des Vorjahres einem Eingriff am Knie unterzogen. Die erneuten Schmerzen traten bei seinem Kurzeinsatz gegen Leverkusen auf, als er nach rund einer Stunde eingewechselt wurde.

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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