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Update

Regel-Diskussion bei Bayern-SpielSky-Experte Helmes: „Ich bin sprachlos“

Patrick Helmes schaut an der Kamera vorbei.

Copyright: IMAGO/Sven Simon

Patrick Helmes war für Sky als Experte beim Spiel von Bayer Leverkusen gegen den FC Bayern im Einsatz.

Aktualisiert

Beim Spiel von Bayer Leverkusen gegen den FC Bayern gab es in der ersten Halbzeit zwei VAR-Situationen. Bei einer war Sky-Experte Patrick Helmes „sprachlos“.

Aktuell vergeht beinahe kein Spieltag in der Bundesliga ohne eine Diskussion um den VAR. Auch am 26. Spieltag sorgte eine Szene wieder für Aufsehen – und Unverständnis bei einem TV-Experten.

In der Vorwoche gab es reichlich Diskussionen um den ausgebliebenen VAR-Hinweis nach dem Handspiel von BVB-Profi Yan Couto beim Spiel des 1. FC Köln gegen Borussia Dortmund.

Patrick Helmes findet Hand-Regel „nicht gut“

Am 26. Spieltag waren dann Bayer Leverkusen und der FC Bayern München an den neuesten Aufregerszenen beteiligt.

Die Werkself führte seit der 6. Minute durch den Treffer von Aleix Garcia mit 1:0. Etwa 20 Minuten später landete der Ball nach einem Bayern-Freistoß zum vermeintlichen 1:1 im Tor. Torschütze Jonathan Tah jubelte aber überhaupt nicht – weil er schon wusste, was kommen würde?

Den Treffer hatte der Ex-Leverkusener zwar mit dem Fuß erzielt, dorthin war er allerdings von seinem (angelegten) Arm aus gelandet. Schiedsrichter Christian Dingert (Lebecksmühle) entschied nach kurzer Rücksprache mit Video-Schiri Pascal Müller (Freudental) auf Handspiel von Tah, der Treffer zählte nicht.

Für Sky-Experte Patrick Helmes (42) komplett unverständlich! Der Ex-Profi – 72 Pflichtspiele in seiner aktiven Karriere für Bayer Leverkusen (38 Tore) – wütete im Kommentar am Mikrofon: „Nee, nee, nee! Ich bin sprachlos. Das ist doch ein Tor … Ich verstehe, dass es 8000 Regeln für alles geben muss, aber das ist doch kein Handspiel! Wo soll er den Arm denn hintun? Bei Maradona verstehe ich, dass das Hand war, aber hier doch nicht!“

Kommentator Martin Groß fragte den 42-Jährigen: „Was würde Didi (Hamann, Sky-Kollege von Helmes, Anm. d. Red.) zum VAR hier sagen?“ Helmes antwortete kurz und knapp: „Abschaffen!“

Dass das Vorgehen und die Entscheidung von Dingert und seinen Kollegen allerdings richtig waren, weil die Regel es so vorsieht, bei einer Handberührung unmittelbar vor Torerzielung abzupfeifen, sah Helmes später doch noch ein.

In der Halbzeitanalyse sagte er mit etwas Abstand zu der Szene: „Ich weiß, die Regel ist so, aber es ist einfach uncool. Ich finde es einfach nicht gut.“

Zu allem Überfluss für die Bayern sah Nicolas Jackson in der 42. Minute noch die Rote Karte. Der FCB-Stürmer hatte Leverkusens Martin Terrier mit gestrecktem Bein und offener Sohle am Knöchel getroffen. Dingert zückte erst die Gelbe Karte, entschied sich nach Ansicht der Bilder aber richtigerweise auf Platzverweis. Helmes sagte zu Jacksons Aussetzer: „Er hat selbst keine Antwort darauf, warum er das macht. Mehr unnötig gibt es nicht.“

In Halbzeit zwei folgte sofort die nächste Hand-Diskussion. Harry Kane stand gerade erst 47 Sekunden auf dem Platz, da erzielte der Engländer das erneut vermeintliche 1:1. Der Stürmer hatte einen Ball von Bayer-Keeper Jannis Blaswich geblockt und anschließend zum Ausgleich eingeschoben.

Aber auch hier bekam Dingert einen Hinweis aus dem Kölner Keller und sah sich die Szene erneut auf dem Bildschirm an. Im Anschluss gab der Referee auch diesen Treffer nicht, weil Kane den Ball mit seinem angelegten Arm blockte.

Helmes verstand abermals die Welt nicht mehr: „Es kann doch nicht im Sinne des Fußballs sein. Ich hab ja selber hier gespielt, aber das sind doch zwei Bayern-Tore! Sowas darfst du nicht abpfeifen. Quansah pennt da und wird auch noch belohnt …“

Und als wäre das nicht genug, setzte es kurz vor Schluss sogar noch den zweiten Platzverweis gegen die Bayern. Luis Diaz, der zwischenzeitlich den 1:1-Ausgleich erzielt hatte, sah Gelb-Rot, Dingert wollte eine Schwalbe gesehen haben.

Auch diese Szene hatte ordentlich Aufreger-Potenzial! Zwar hob Diaz wirklich ab, allerdings wurde er im Strafraum auch leicht von Blaswich berührt und stand danach direkt wieder auf, ohne einen Elfmeter zu fordern. Aber Dingert ließ sich nicht beirren und zog so den Zorn des gesamten FC Bayern auf sich.

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