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Horror-Saison nach Bayern-FluchtEx-Juwel steht vor erneutem Transfer

Adam Aznou (2.v.l.) und mehrere Teamkollegen verfolgen das Spielgeschehen von der Ersatzbank.

Adam Aznou (2.v.l.) sitzt bei einem Spiel des FC Bayern mit mehreren Teamkollegen auf der Ersatzbank. 

Er verließ den FC Bayern für seinen großen Traum – doch jetzt zerplatzt die Blase!

Adam Aznous Sommer-Wechsel vom FC Bayern zum FC Everton sollte ihn direkt zur WM katapultieren. Für satte neun Millionen Euro ging es nach England. Doch statt des erhofften Karriereschubs für den Marokkaner, der beim Afrika-Cup und der WM glänzen wollte, erlebt er nun eine riesige Enttäuschung.

Anstatt in der Premier League durchzustarten, sitzt Aznou nur auf der Bank. Die bittere Wahrheit: null Einsatzminuten im Profi-Team! Er wurde komplett ignoriert, sogar als Stamm-Linksverteidiger Vitaliy Mykolenko verletzungsbedingt passen musste.

Adam Aznou könnte im Winter verliehen werden

Coach David Moyes zog stattdessen die Mittelfeld-Akteure James Garner und Carlos Alcaraz nach hinten. Aznou durfte nur dreimal bei der U21 ran – und kassierte drei Niederlagen. 

Und was sagt Moyes zu dieser Bankdrücker-Dauerkarte? Aznou sei angeblich nicht robust genug. „Physisch muss er sich noch entwickeln“, zitiert „Spox“ eine Aussage des Trainers von Ende November. Der packte einen Vergleich mit Vereins-Ikone Leighton Baines aus, der anfangs auch körperlich zugelegt haben soll.

Doch dieser Vergleich passt hinten und vorne nicht: Baines war bei seinem Everton-Start 2007 schon 22 Jahre alt und machte sofort 29 Spiele in seiner ersten Spielzeit. Am Ende seiner Laufbahn 2020 standen 420 Partien zu Buche. Eine solche Karriere scheint für Aznou momentan meilenweit entfernt.

Laut Berichten aus England könnten die Toffees Aznou im Winter ausleihen, damit er endlich zum Zug kommt. Leicester City und Ajax Amsterdam gelten als mögliche Ziele. Im Sommer könnte sich bei Everton eine neue Tür öffnen, weil der Kontrakt von Stammspieler Mykolenko endet. Für Aznou wird die Zeit knapp, denn die WM in Nordamerika ist sein großes Ziel. Eine Teilnahme am derzeit laufenden Afrika-Cup blieb ihm bereits verwehrt. 

Seine Premiere für Marokko feierte das einstige Supertalent mit 18 im September 2024, aber seine letzte Berufung ist schon über ein Jahr her. Unter Vincent Kompany bekam er bei den Bayern nur magere 17 Minuten Spielzeit. Deswegen flüchtete er per Leihe im Winter zu Real Valladolid nach Spanien, wo er endlich wieder auf dem Platz stand.

Zurück in München pochte Aznou dann auf mehr Einsätze – und das ganz medienwirksam bei der Klub-WM. Dort durfte er aber nur acht Minuten spielen. Danach forcierte er seinen Abschied. Zähneknirschend ließ der FC Bayern ihn für neun Millionen Euro nach Everton ziehen.

„Wir bedauern, dass es mit Adam keinen weiteren gemeinsamen Weg geben konnte“, erklärte Sportvorstand Max Eberl damals zu seinem Abgang. Die bittere Pointe: Direkt nach seinem Wechsel hätte Aznou bei den Bayern die Mega-Chance gewunken! Mit Alphonso Davies, Hiroki Ito, Josip Stanisic und Raphael Guerreiro waren vier Linksverteidiger gleichzeitig verletzt. Stattdessen feierten unter Kompany die Youngster Lennart Karl, Wisdom Mike, David Santos Daiber und Cassiano Kiala ihre Premiere.

Ein Trost für die Bayern, der aber Aznou derzeit nicht weiterhilft: Die Münchner sicherten sich laut „Spox“ ein „Matching Right“, können ihn also bei einem Weiterverkauf für die gleiche Summe zurückholen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.