Abo

Transfer-Wende bei RealKriegt Alonso jetzt seinen Kroos-Nachfolger?

Trainer Xabi Alonso schaut bei einer Presskonferenz in die Runde. Vor ihm steht ein Mikrofon.

Trainer Xabi Alonso bei einer Pressekonferenz von Real Madrid. 

Bei den Bossen von Real Madrid gibt es wohl ein Umdenken. Trainer Xabi Alonso könnte nun doch seinen erhofften Mittelfeld-Transfer bekommen. 

Bei Real Madrid steht eine Kurskorrektur an! Ein Transfer-Fehler, der Trainer Xabi Alonso angeblich seit seinem allerersten Tag wurmt, soll nun endlich ausgebügelt werden. Bereits bei der ersten Sitzung zur Kaderplanung Ende Mai 2025 schlug der Coach bei den Verantwortlichen Alarm: Das Team brauche unbedingt einen neuen starken Mann für das Mittelfeldzentrum.

Der Wunschzettel ist klar: Gesucht wird ein Stratege vom Kaliber eines Toni Kroos oder Luka Modric. Ein echter Taktgeber, der ein Spiel lenken und das Tempo bestimmen kann. Doch die Klubführung lehnte Alonsos Vorschlag damals rundweg ab. Das berichtete die spanische Zeitung „Marca“.

Real Madrid hat Kees Smit im Visier

Stattdessen wurde im letzten Sommer, genau wie im Jahr davor, kein neuer Mann für die Mittelfeld-Zentrale geholt. Das Geld floss woanders hin: Für die Verteidigung kamen Dean Huijsen (62,5 Millionen Euro), Trent Alexander-Arnold (10 Millionen Euro) und Alvaro Carreras (50 Millionen Euro). Obendrauf sicherte sich der Klub mit Franco Mastantuono (45 Millionen Euro) noch ein Supertalent für den Angriff.

Doch jetzt, so berichtet auch die Zeitung „As“, scheint in der Chefetage ein Sinneswandel eingesetzt zu haben. Nach den Abgängen der Legenden Kroos (Karriereende 2024) und Modric (ging 2025 zu Milan) wollte man die Lücke eigentlich mit dem bestehenden Kader füllen.

Mit Top-Leuten wie Aurelien Tchouameni, Federico Valverde, Eduardo Camavinga, Jude Bellingham, Arda Güler und Dani Ceballos schien man ja auch bestens aufgestellt. Aber: Keiner von ihnen passt in das gesuchte, spezielle Anforderungsprofil. Sogar Kroos selbst hatte im letzten Sommer angemerkt, dass ein Spielertyp wie er bei Real fehlt.

Die Jagd nach dem neuen Mittelfeld-Boss läuft auf Hochtouren. Doch es ist kompliziert: Die absoluten Top-Kandidaten wie Vitinha (Paris Saint-Germain), Alexis Mac Allister (FC Liverpool), Rodri (Manchester City) oder Enzo Fernandez (FC Chelsea) sind mit Preisen jenseits der 100 Millionen Euro schlicht unbezahlbar oder nicht zu haben. Und Alonsos früherer Wunschspieler Martin Zubimendi? Der ist von Real Sociedad längst zum FC Arsenal gewechselt.

Also schwenkt Real um: Der Fokus liegt jetzt auf jungen, formbaren Talenten, die noch nicht den ganz großen Preis haben. Ganz oben auf der Liste soll laut „As“ Kees Smit von AZ Alkmaar stehen. Der 19-jährige Niederländer, der sein Land zum U19-EM-Titel führte, wird als heißes Eisen gehandelt. Obwohl er auch als Zehner glänzen kann, bringt er alles für eine tiefere Rolle mit: geniale Ballbehandlung, kluge Pässe und ein gutes Auge.

Das Problem: Im Poker um Smit hat Real mächtig Konkurrenz vom FC Bayern München, Borussia Dortmund und dem FC Barcelona. Zudem verlangt Alkmaar angeblich satte 60 Millionen Euro für den 19-Jährigen.

Auch Adam Wharton von Crystal Palace, ein weiterer Kandidat, dürfte in einer ähnlichen Preisklasse liegen. Gibt es eine Billig-Lösung? Vielleicht! Spekuliert wird über die Rückkehr von Chema Andres. Der 20-Jährige, der 2025 von Reals Reserve zum VfB Stuttgart ging, blüht dort richtig auf. Für schlappe 13 Millionen Euro soll eine Rückkaufoption bestehen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.