Jamal Musiala kollabiert gleich zweimal auf dem Rasen. Jetzt gibt es Gewissheit! Ein renommierter Facharzt erklärt, was die Diagnose für seine Karriere bedeutet.
Drama um Bayern-SuperstarTop-Mediziner mit klarer Ansage zur Zukunft von Musiala

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Prof. Dr. Christoph Kleinschnitz ist Direktor der Klinik für Neurologie im Uniklinikum in Essen.
Ganz Fußball-Deutschland hält den Atem an! In Heidenheim kommt es am Dienstagabend zu dramatischen Momenten. Bayerns Ausnahmetalent Jamal Musiala (23) sackt plötzlich auf dem Spielfeld zusammen.
Er war gerade mal vier Minuten im Spiel, ohne dass ein Gegenspieler in der Nähe war. Sofort stürmen Ärzte auf den Platz, die anderen Spieler schirmen ihn ab. Es sind furchteinflößende Bilder – und sie kommen einem bekannt vor.
Was ist die Ursache für die Kollapse?
Erst am Samstag zuvor gegen Leipzig (3:1) war der Nationalkicker 15 Minuten nach seiner Hereinnahme zusammengebrochen. Nach diesem zweiten Schock meldete sich Musiala dann am späten Dienstagabend selbst. Auf Instagram gab er ein Update zu seinem Gesundheitszustand.
In seinem Posting erklärte der Dribbelkünstler: „Es wurden bei mir temporär kurz auftretende, aber gut behandelbare Absencen festgestellt, welche auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen sind.“ Genau diese Blackouts sollen also zu den Szenen in den beiden Partien geführt haben. Die große Frage, die sich alle stellen: Was heißt das jetzt für die Zukunft des Mega-Talents?
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Musiala erklärt Probleme
Was steckt hinter „Absencen“ beim Bayern-Star?
Ein renommierter Fachmann liefert jetzt eine Bewertung der Lage. Prof. Christoph Kleinschnitz, Chef der Neurologie am Uniklinikum Essen, gibt eine Einordnung. „Aus neurologischer Sicht handelt es sich unter Umständen um einen epileptischen Anfall“, sagt der Arzt „bild.de“. Die Anzeichen, wie die kurzen Momente der Umnachtung, könnten auf eine sogenannte Absence-Epilepsie hinweisen.
Um das final festzustellen, seien allerdings sämtliche neurologischen Befunde erforderlich. Doch dann die erlösende Nachricht für alle Fans und Musiala selbst: Laut dem Mediziner ist die Krankheit „gut behandelbar“. Sie würde allerdings eine „dauerhafte Therapie“ mit sich bringen.
Bleibt die alles entscheidende Frage: Kann er weiter kicken? Der Neurologe hat dazu eine eindeutige Aussage, die Hoffnung macht: „Fußball spielen könnte Musiala weiterhin“, stellt Kleinschnitz klar. Einem Einsatz im Supercup-Kracher gegen den BVB am Samstag (20.30 Uhr) scheint aus medizinischer Warte damit vorläufig nichts entgegenzustehen. (red)

