Kommt eine neue Notbremse? Merkel, Scholz und Länderchefs wollen sich wohl schon morgen beraten

„Halt die Fresse!“ So flogen zwischen Boateng und Brazzo beim FC Bayern die Fetzen

Jerome Boateng läuft sich warm.

Jerome Boateng vor seinem letzten Bundesliga-Spiel für den FC Bayern München am 22. Mai 2021.

Jerome Boatengs Bad-Boy-Image scheint sich zu bestätigen: Gegenüber Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic soll er sich vulgär geäußert haben.

München. Jerome Boateng (33) hat den FC Bayern im Sommer nach zehn Jahren im Verein verlassen. Nach einigen Wochen der Suche schloss sich der Weltmeister von 2014 Olympique Lyon an. Bei den Münchnern wurde ihm ein gestörtes Verhältnis zu Hasan Salihamidzic (44) nachgesagt.

Dabei kam es wohl des Öfteren auch zum lautstarken Disput zwischen Innenverteidiger und Sportchef. In seinem neuen Buch ‚Bayern Insider‘ (Riva Verlag) hat Reporter Christian Falk von der „Bild-Zeitung“ einen solchen Eklat aufgeschrieben. Vor einem Spiel in der Champions League im Oktober 2018 habe Boateng über seine Nichtberücksichtigung für die Startelf diskutieren wollen. Als sich Salihamidzic einschaltete, sei der Nationalspieler ihn mit harschen Worten angegangen.

„Du hast mir gar nichts zu sagen!“

„Du hast mir gar nichts zu sagen! Halt die Fresse!“, soll Boateng dem Ex-Profi entgegengeworfen haben. Zudem sei der Vorwurf aufgekommen, der Sportchef habe den verdienten Abwehrmann wenige Monate zuvor noch verkaufen wollen.

Tatsächlich liegt im gescheiterten Transfer zu Paris Saint-Germain wohl der Hase im Pfeffer. Denn Boateng selbst sei für den Deal eigentlich durchaus zu begeistern gewesen, schreibt Falk.

So scheiterte der PSG-Deal

„Nach einer Stunde und 47 Minuten gehen beide Parteien mit dem Gefühl auseinander, ab der Saison 2018/19 zusammenzuarbeiten“, berichtet der Reporter von einem ersten Treffen zwischen Boateng und dem damaligen Trainer von PSG, Thomas Tuchel (48). Ein zweites Treffen habe es im Rahmen der WM-Vorbereitung des DFB-Teams gegeben.

Letztlich scheiterte der Transfer, weil sich PSG mit einer konkreten Offerte zu viel Zeit ließ. Außerdem soll aber auch die Forderung des FC Bayern plötzlich von 40 auf 50 Millionen Euro gestiegen sein. Boateng lastete dies alles wohl in erster Linie Salihamidzic an. (F.N)

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