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„Das ist amateurhaft“ FC-Schreck komplett harmlos: Salihamidzic übt scharfe Kritik

Hasan Salihamidzic ist nachdenklich.

Hasan Salihamidzic ist nach den Fehlleistungen des FC Bayern München bedient, hier am 13. Januar 2023.

Nach dem sportlichen Fehlstart holte Hasan Salihamidzic zur Schelte gegen Serge Gnabry und dessen Mode-Trip nach Paris aus.

Dicke Luft an der Säbener Straße!

Der FC Bayern München hat den Start ins neue Fußball-Jahr 2023 vergeigt. Nach dem 1:1 bei RB Leipzig blieb der Sieg am Dienstagabend (24. Januar 203) gegen den 1. FC Köln erneut aus. Doch es ist nicht der Stotterstart auf dem Platz, der für Unruhe sorgt, sondern vor allem, die Dinge, die neben dem Platz passieren – Hasan Salihamidzic (46) passt das gar nicht.

Der 46-jährige Sportvorstand der Bayern übte vor allem an Nationalspieler Serge Gnabry (27) heftige Kritik. Der 27-Jährige hatte vor dem 1:1 gegen den 1. FC Köln mit einem Ausflug am trainingsfreien Sonntag auf die Pariser Fashion Week für Aufsehen und Ärger beim FC Bayern München gesorgt.

Salihamidzic kündigt Konsequenzen für Serge Gnabry an

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„Das ist amateurhaft, das ist genau das, was nicht Bayern München ist, irgendwo rumzuturnen, wenn man einen freien Tag hat. Ein freier Tag ist dazu da, sich auszuruhen, um beim nächsten Spiel Gas geben zu können“, schimpfte Salihamidzic und kündigte Konsequenzen für Gnabry an: „Darüber werden wir reden. Am Mittwoch sicherlich. Natürlich gibt es da Gesprächsbedarf.“

Bereits am Montag hatte Trainer Julian Nagelsmann (35) sein Missfallen geäußert und Leistung gefordert. Im Spiel gegen Köln stand Gnabry in der Startelf, präsentierte sich aber völlig indisponiert und wurde zur Pause ausgewechselt. Er habe „frischen Wind“ bringen wollen, sagte Nagelsmann lapidar. Der FC hätte Gnabry genau recht kommen können, gegen keinen Bundesliga-Gegner ist er treffsicherer (elf Tore in neun Spielen). Doch nach 45 Minuten war für ihn am Dienstag bereits Schluss.

Ncht nur der Kurztrip von Gnabry sorgte beim Herbstmeister am Ende der Hinrunde für reichlich Frust. Der FC Bayern hatte die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Neuer-Vertrauten Toni Tapalovic (42) wegen Differenzen im Münchner Trainerteam vor dem Köln-Spiel beendet.

Tapalovic-Rauswurf: „Keine Entscheidung gegen Manuel Neuer“

„Das ist keine Entscheidung gegen Manuel Neuer – das ist wichtig“, sagte Nagelsmann und beteuerte: „Das hat mit Manuel überhaupt nichts zu tun, sondern hatte damit zu tun, dass wir uns auf dieser Position neu orientieren wollten“, versicherte auch Salihamidzic.

Chefcoach Nagelsmann sprach von „keiner schönen Entscheidung für alle“. Aktuell hat Ex-Torwart Tom Starke (41) den Tapalovic-Job bei den Bayern-Profis übernommen. Für den 36 Jahre alten Neuer, der nach einem Beinbruch mindestens bis zum Saisonende ausfallen wird, sei es traurig, dass „ein langjähriger Weggefährte und Trainer nicht mehr da“ sei, so Nagelsmann.

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Wichtig wird es für die Bayern nun, sportliche Ergebnisse für sich sprechen zu lassen. Denn zwei Punkte aus zwei Spielen genügen den hohen Ansprüchen nicht: „Wir haben klassisch den Jahresstart verschlafen. Warum, kann ich auch nicht erklären“, sagte Salihamidzic.

Vor dem Spitzenspiel am Samstag (28. Januar, 18.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Frankfurt forderte Salihamidzic eine Reaktion seiner Stars. Es sei „höchste Zeit, dass wir umschalten und begreifen, dass es jetzt um die Meisterschaft geht“. Auf die Nachfrage, ob das nicht jeder begriffen habe, antwortete der Sportvorstand: „Ja, das Gefühl habe ich.“ (dpa/sto)

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