AKW-Hammer in Deutschland Energiekrise: Habeck überrascht mit Vorentscheidung

Fall Lewandowski Ex-DFL-Boss hofft, dass die Bayern dem Stürmer „eine Lektion erteilen“

Polens Robert Lewandowski nimmt an einer Pressekonferenz teil. Polen trifft in der UEFA Nations League am 8. Juni 2022 in Brüssel auf Belgien.

Robert Lewandowski bei einer Pressekonferenz am 30. Mai 2022 vor dem Spiel mit seiner polnischen Nationalmannschaft.

Der Zoff zwischen dem FC Bayern München und seinem abwanderungswilligen Star Robert Lewandowski beschäftigt weiter die Szene. Jetzt hat sich ein ehemaliger DFL-Boss geäußert.

Der Star will weg, obwohl er noch Vertrag hat. Und in den letzten Tagen hat Robert Lewandowski (33) seine Haltung in der Öffentlichkeit mehr als deutlich gemacht. Das kommt nicht überall gut an.

Der FC Bayern München sollte nach Ansicht des ehemaligen DFL-Geschäftsführers Heribert Bruchhagen (73) im Wechselpoker um  Lewandowski hart bleiben und damit ein Zeichen setzen. „Es wäre schon gut, wenn man diesen Beratern und auch den Spielern mal eine Lektion erteilen würde“, sagte der frühere Manager mehrerer deutscher Fußball-Klubs am Dienstag (31. Mai 2022) dem TV-Sender RTL/ntv.

Dabei kritisierte der 73-Jährige insbesondere das Verhalten des Weltfußballers. Es sei Teil des Geschäfts, dass Berater einen Wechsel öffentlich lancierten, sagte Bruchhagen. „Dass der Spieler sich derartig äußert, das ist schon eine neue Qualität und das zeigt eine Entschlossenheit, nicht mehr weiter Bestandteil zu sein“, urteilte der ehemalige Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga.

Robert Lewandowski forciert seinen Abgang beim FC Bayern

Alles zum Thema Robert Lewandowski

Stürmer-Star Lewandowski hatte am Montag erklärt, trotz seines bis Sommer 2023 laufenden Vertrages nicht mehr beim deutschen Rekordmeister spielen zu wollen. „Für heute steht fest: Meine Geschichte mit Bayern ist vorbei. Nach allem, was in den letzten Monaten geschehen ist, kann ich mir eine weitere gute Zusammenarbeit nicht vorstellen. Mir ist klar, dass der Transfer die beste Lösung für beide Seiten ist“, hatte der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft am Rande eines Trainingslagers der Auswahl gesagt. Zuvor hatte bereits dessen Berater Pini Zahavi betont: „Für Robert Lewandowski ist der FC Bayern Geschichte.“

Die Lewandowski-Partei ist enttäuscht, weil offenbar hinter ihrem Rücken lange und intensiv mit Erling Haaland (21) verhandelt wurde. Der Norweger geht aber nun von Borussia Dortmund zu Manchester City. Wenn Lewandowski jetzt zum FC Barcelona gehen sollte, hätten sie ein massives Stürmer-Problem.

Doch ob Barca (Schulden in Höhe von über einer Milliarde Euro) sich den Star leisten kann, ist fraglich. Zuletzt wurde über eine Ablöse in Höhe von gut 32 Millionen Euro spekuliert, doch Barcelona muss zunächst selber Spieler verkaufen, um nicht gegen finanzielle Auflagen zu verstoßen.

Bruchhagen hofft nun, „dass die Bayern die Kraft hätten“, Lewandowski zu halten. Sowohl Vorstandschef Oliver Kahn als auch Sportvorstand Hasan Salihamidzic hatten zuletzt wiederholt betont, den Bundesliga-Rekordtorjäger bis Vertragsende halten zu wollen. (dpa, ubo)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.