Robert Lewandowski Barca-Präsident tobt über öffentliche Ansage: „Verbale Inkontinenz“

Barca-Präsident ist über die Aussagen von LaLiga-Boss Tebas absolut empört.

Der Präsident des FC Barcelona, Joan Laporta bei einer Pressekonferenz am 19. April 2022 im Camp Nou.

Nach den Aussagen von La Liga-Präsident Javier Tebas über den Transfer von Robert Lewandowski zum FC Barcelona ist Barca-Präsident Laporta fassungslos. Er holte zum Gegenschlag aus und redete sich in Rage.

Die Situation um den Wechsel von Superstar Robert Lewandowski (33) wird nicht ruhiger. Zuletzt erklärte der Stürmer bei einer Pressekonferenz, dass seine Geschichte bei den Bayern vorbei sei. „Eine weitere gute Zusammenarbeit kann ich mir nicht vorstellen.“

Der Wechsel des Polen wirbelt aber nicht nur in München eine Menge Staub auf. Denn nach den Aussagen von LaLiga-Boss Javier Tebas (59) ist der Wechsel des Stürmers momentan nicht stemmbar für die Katalanen. Das gefiel Barca-Präsident Joan Laporta (59) mal so gar nicht.

LaLiga-Boss Tebas: „Barca kann sich Lewandowski aktuell nicht leisten!“

Zur Situation: Vor der Verpflichtung des abwanderungswilligen Bayern-Stürmers muss der FC Barcelona nach den Normen der spanischen Fußball-Liga durch Spielerverkäufe noch Einnahmen erzielen.

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„Stand heute“ könne Barça den 33 Jahre alten Polen wegen der finanziellen Vorgaben noch nicht unter Vertrag nehmen, erklärte Tebas am Dienstag (31. Mai) auf einer Veranstaltung der spanischen Nachrichtenagentur „Europa Press“.

Barça kenne seine schwierige finanzielle Situation und wisse daher ganz genau, was es tun müsse, um den Noch-Münchner zu holen. „Die Speisekammer so schnell wie möglich auffüllen“, sagte Tebas. „Ich weiß nicht, ob sie (Frenkie) de Jong (25) oder Pedri (19) verkaufen sollten, aber sie müssen Einnahmen erzielen und Aktiva verkaufen.“

Barca-Präsident Laporta über Tebas: „Er sucht das Rampenlicht!“

Über diese Aussagen ist der Präsident des katalanischen Klubs, Joan Laporta absolut empört: „Angesichts der Äußerungen des Präsidenten von La Liga, dass wir einen Spieler nicht unter Vertrag nehmen können, möchte ich ihn daran erinnern, dass seine Aufgabe darin besteht, über die Profiliga und die Vereine zu wachen“, hielt er fest.

Laporta weiter: „Ich bitte ihn, von Äußerungen darüber abzusehen, ob wir einen bestimmten Spieler unter Vertrag nehmen können oder nicht, denn das schadet eindeutig den Interessen des FC Barcelona!“

Er wisse nicht, ob Tebas diese Worte freiwillig oder unfreiwillig geäußert habe, doch eins sei für ihn klar: „Wenn er es unfreiwillig tut, ist das ein weiterer Beweis für seine verbale Inkontinenz und sein Verlangen nach dem Rampenlicht, das, bei allem Respekt, meiner Meinung nach nicht zu ihm passt.“

Der Liga-Boss hatte den Katalanen außerdem nahegelegt, sich beim Finanzmanagement den Erzrivalen Real Madrid als Vorbild zu nehmen. Der frisch gebackene Champions-League-Gewinner habe „in den vergangenen zehn bis zwölf Jahren sehr gut gearbeitet“, sagte Tebas. Auch das dürfte beim stolzen Barca-Präsidenten nicht allzu gut angekommen sein. (dpa/fr)

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