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Aufsteiger schießt Mainz abElversberg feiert Tor mit „Kopf ab“-Geste

Torjubel von Francis Onyeka und David Mokwa

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

Francis Onyeka (l.) und David Mokwa beim Torjubel nach dem 2:0 gegen Mainz 05.

Souveräner Heimsieg für die SV Elversberg gegen Mainz 05. Neben den Toren blieb auch ein spezieller Jubel in Erinnerung.

Dank brutaler Effizienz hat die SV Elversberg im Südwest-Duell der Pokal-Enttäuschten den Auswärtslauf des FSV Mainz 05 gestoppt. Der Neuling gewann zum Auftakt des 8. Bundesliga-Spieltags 4:1 (3:0) gegen die zuvor punktgleichen Rheinhessen und kletterte vorerst auf Platz fünf.

Der schwache FSV hatte zuvor als einzige Mannschaft in der Liga alle Partien in der Fremde gewonnen – saisonübergreifend waren es sogar fünf Auswärtssiege in Folge.

Elversberg schon vor der Pause deutlich vorne

Zum ersten Mal seit Mitte April gab Mainz bei einem Gastspiel wieder Punkte ab. „Das war sehr enttäuschend, was wir in dieser Woche gezeigt haben. Wenn wir in sechs Tagen dreimal verlieren, ist das ein Kopfproblem. Ich weiß nicht, wo das herkommt“, sagte der Mainzer Sportdirektor Niko Bungert bei Sky.

Felix Keidel (7.), Francis Onyeka (26.), Maurice Krattenmacher (45.+1) und Cole Campbell (90.+1) trafen für die Elversberger, die am Dienstag in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen den Zweitligisten Darmstadt 98 (0:2) ausgeschieden waren.

Nach dem zweiten Treffer sorgten Torschütze Onyeka und Vorlagengeber David Mokwa für Aufsehen, als sie nach dem Abklatschen noch mit einer „Kopf ab“-Geste jubelten und sich mit der Hand den Hals entlang fuhren.

In Frankreich war der deutsche U21-Star Paris Brunner für eine solche Geste zuletzt gesperrt worden, er hatte allerdings auch in Richtung der gegnerischen Fans gejubelt. Onyeka und Mokwa hatten für ihre Aktion offenbar keinen konkreten Adressaten.

Die Mainzer kassierten nach dem 2:3 in der Liga gegen Werder Bremen und der Pokalpleite beim Zweitligisten VfL Bochum (0:2) die dritte Pflichtspiel-Niederlage in Folge – und am nächsten Spieltag kommen die Bayern.

Benedict Hollerbach (90.+2) betrieb noch Ergebniskosmetik, ehe Stefan Posch (90.+5) sich noch eine Gelb-Rote Karte einhandelte. (sid/bc)