GEZ-Abzocke per Mail: So erkennen Sie die fiese Masche.
Fiese GEZ-MascheBetrüger locken mit Rabatt und fordern sofortige Überweisung

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Die Verbraucherzentrale NRW warnt derzeit vor Phishing-Mails mit einer angeblichen Nachricht des Rundfunkbeitragsservices.
Vorsicht, falls diese Nachricht in Ihrem E-Mail-Eingang erscheint! Kriminelle tarnen sich als der offizielle Beitragsservice und versuchen mit einer hinterhältigen Methode, an Ihr Vermögen zu gelangen. Die Verbraucherschützer aus Nordrhein-Westfalen mahnen mit Nachdruck: Keinesfalls reagieren und erst recht keine Zahlung leisten!
Obwohl sie zunächst authentisch aussieht: Die elektronische Post, die die fiktive Beitragsnummer 826 737 149 nennt, ist eine unverschämte Fälschung. Die Absender setzen die Empfänger, was für Phishing-Attacken typisch ist, massiv unter Druck. Unter Verwendung der unpersönlichen Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ wird eine Zahlung von 55,08 Euro bis zum darauffolgenden Tag gefordert. Als Vorwand wird behauptet, die Zahlungsfristen wären geändert worden.
Vorgetäuschte Nachlässe und ein gemeiner Zahlungs-Kniff
Um ihre Opfer anzulocken, stellen die Gauner sogar einen Preisnachlass in Aussicht, falls man unmittelbar für sechs oder zwölf Monate zahlt. Ein deutliches Warnsignal! Denn man sollte wissen: Beim tatsächlichen Rundfunkbeitrag existiert ein solches Angebot nicht.
Es wird zwar eine deutsche Bankverbindung aufgeführt, aber auch sie gehört zur Täuschung. Den Konsumentenschützern zufolge wurde das Konto bei einem spanischen Kreditinstitut mit einer Zweigstelle in Deutschland eröffnet – und nicht beim Beitragsservice von ARD und ZDF. Besonders hinterhältig: Die Kriminellen drängen auf eine „Sofort-Überweisung“. Die Absicht dahinter ist offensichtlich: Eine derartige Transaktion lässt sich später nicht mehr stornieren.
Daran erkennen Sie die Betrugs-Nachricht
Solche Betrugs-Mails kann man häufig an einem simplen Merkmal aufdecken: der E-Mail-Adresse des Absenders. Sehen Sie genau nach! Im aktuellen Fall steckt hinter der Bezeichnung „ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice“ eine Adresse, die nicht mit „@rundfunkbeitrag.de“ schließt. Sollten Sie Zweifel hegen, erkundigen Sie sich am besten unmittelbar beim richtigen Beitragsservice. Die Kontaktdaten sind auf der offiziellen „Webseite“ zu finden.
Der „Rundfunkbeitragsservice“ empfiehlt seinerseits, die Gebühr vorzugsweise mittels SEPA-Einzugsermächtigung zu entrichten. Dadurch erfolgt der Einzug der Beträge von selbst und eventuelle Anpassungen werden umgehend mit einbezogen – auf diese Weise bleiben Sie geschützt. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
