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Irres WM-Doping Diese Tor-Party gegen Italien hat Spaß gemacht

Joshua Kimmich und David Raum feiern das deutsche Tor.

Joshua Kimmich (l.) und David Raum bejubeln die Führung gegen Italien am 14. Juni 2022 in Mönchengladbach.

Deutschland beendet die Länderspiel-Serie mit einem Schützenfest gegen Italien in Mönchengladbach. In der Nations League stehen die Weichen damit plötzlich auf Gruppensieg. 

Mamma Mia, Hansi! Was war das denn für eine geniale Tor-Party? Es ist geschafft. Endlich ist diese verrückte 1:1-Serie beendet, der gewünschte Sieg gegen eine große Fußball-Nation eingefahren.

Nach vier Unentschieden in Folge feierte Deutschland einen hochverdienten 5:2-Sieg gegen Italien am Dienstagabend (14. Juni 2022) vor 44.144 Fans in Mönchengladbach. Es war der höchste Sieg seit 83 Jahren. Den Urlaub vor Augen, gelang fast alles. Die Gäste wurden regelrecht aus dem Stadion geballert.

Nations League: Endspiel um Gruppensieg gegen Ungarn

In der Nations League hat die DFB-Elf somit das Ziel Gruppensieg weiter fest in eigener Hand. Da Ungarn zeitgleich mit 4:0 in England gewann, kommt es am 23. September in Leipzig zum Endspiel um den Gruppensieg. Viel wichtiger aber: Nachdem zuletzt die Zweifel so groß geworden waren, war dieser Abend das perfekte WM-Doping.

Alles zum Thema Timo Werner

Am Ende von dreieinhalb kräftezehrenden Trainings- und Spiel-Wochen gab die DFB-Elf im Borussia-Park noch einmal richtig Gas. Manuel Neuer hatte eine „Rakete“ versprochen. Sein Team zündete diese. Von der ersten Minute lief das Spiel vor allem in eine Richtung – auf das Tor der Italiener.

Flicks wichtigste Erkenntnis: Er hat ein paar klare Säulen in seiner Mannschaft. Manuel Neuer (36) unterstrich in allen vier Nations-League-Duellen, dass er die unumstrittene Nummer eins ist. Tolle Paraden, stets aufmerksam, so ist er ein wichtiger Rückhalt für die WM. Gleiches gilt für Abwehr-Boss Antonio Rüdiger (29), der nicht mehr wegzudenken ist.

Ilkay Gündogan Gewinner des Spiels, Timo Werner schafft Doppelpack

Im Mittelfeld zeigt sich Joshua Kimmich (27) wieder torgefährlich. Und Ilkay Gündogan ist in dieser Form ein klarer Startelf-Kandidat. Der Manchester-Profi war Dreh- und Angelpunkt der Partie. Bei dieser famosen Leistung platzte sogar der Torknoten des zuvor so unglücklichen Timo Werner (26).

Mit ihm und Leroy Sané (26) durften gegen Italien bewusst zwei „Sorgenkinder“ von Beginn an ran. „Jeder Spieler braucht eine gewisse Rückendeckung. Das wollen wir ihnen zeigen und geben“, sagte der Bundestrainer kurz vor Anpfiff. „Wir Trainer machen nicht nach jedem Spiel den Daumen hoch oder runter. Bei Timo Werner ist es klar, dass ein Stürmer an seinen Toren gemessen wird. Er hat derzeit nicht das Selbstverständnis.“

Ilkay Gündogan verwandelt einen Elfmeter gegen Italien.

Ilkay Gündogan haute den Strafstoß zum 2:0 gegen Italien am 14. Juni 2022 souverän ins Tor.

Eine Stunde knüpfte Werner an seine unglücklichen Auftritte an. Doch dann belohnte sich der Chelsea-Profi für seinen enormen Einsatz. Er rannte, haute sich rein – und schnürte einen irren Doppelpack. Ähnlich der Bayern-Profi. Sané zeigte Einsatz, belohnte sich nur nicht mit einem Tor.

Wirbel um Banner: Polizei hält Fans vor Stadion fest

Interessant noch am Rande: Zum Anpfiff hing auf der Osttribüne ein großes Banner mit der Botschaft „15.000 Tote für große Kulissen – FIFA und Co. ohne Gewissen!“ Schnell wurde dieses vom Ordnungsdienst entfernt. Die Fans, die das Plakat mitgebracht hatten, wurden vor dem Stadion von der Polizei befragt. Fünf Monate vor WM-Beginn wird die Katar-Kritik auch der DFB immer häufiger einholen.

Stark die Botschaft in der Halbzeitpause. Aus den Boxen ertönte Marius Müller-Westernhagens Hit „Freiheit“, dazu wurde das Friedenssymbol am Anstoßkreis präsentiert. Dass es nämlich weiterhin Wichtigeres gibt, als Timo Werners Tor-Krise oder die Weltmeisterschaft in der Wüste, sollte nicht vergessen werden. Überflüssig waren hingegen die drei Flitzer, die sich in der Schlussphase inszenierten.

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