Riesenjubel um Kai Havertz, aber auch eine bittere Pille für einen Youngster. Die Nationalelf erlebt ein Auf und Ab.
DFB-Schock vor WM-TestKeeper reist verletzt ab – Havertz feiert Comeback in Startelf

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Julian Nagelsmann (l) und Serge Gnabry sprechen bei der DFB-Pressekonferenz.
Er ist wieder da! Nach über einem Jahr Abstinenz gibt Kai Havertz sein Comeback im Trikot der Nationalmannschaft. Der Offensivmann vom FC Arsenal steht beim ersten WM-Härtetest in der Schweiz direkt in der Anfangsformation.
Diese Entscheidung verkündete Bundestrainer Julian Nagelsmann vor dem Länderspiel am Freitag (20.45 Uhr/RTL). Neben Havertz dürfen auch die Innenverteidiger Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck von Beginn an ran. Im defensiven Zentrum erhält Angelo Stiller neben Leon Goretzka das Vertrauen.
Verletzungspech: Bayern-Torwart Urbig reist ab
Doch neben der Freude über den Rückkehrer gibt es einen herben Rückschlag. Wie die Nachrichtenagentur dpa meldet, musste Bayern-Schlussmann Jonas Urbig (22) das DFB-Quartier verlassen. Der Grund ist eine leichte Kapselverletzung im Knie, wie Nagelsmann bestätigte. Der Traum vom möglichen Debüt ist für ihn damit vorerst geplatzt.
Für Urbig wurde Finn Dahmen vom FC Augsburg nachnominiert. Er komplettiert das Torhüter-Gespann um die Nummer eins Oliver Baumann und Alexander Nübel. Ein längerer Ausfall von Urbig wird aber nicht erwartet. „Ich wollte ihn nicht durchjagen, das bringt ihm nichts und uns nichts“, sagte Nagelsmann. Man habe sich für den vernünftigen Weg entschieden.
Nagelsmann über Havertz: „Wird uns guttun“
Havertz, der zuletzt im November 2024 für Deutschland aufgelaufen war, soll sofort eine wichtige Funktion übernehmen. „Wir wollen ihm die möglichen Minuten geben. Er wird uns guttun vorne drin“, erläuterte der Bundestrainer. Eine neue Aufgabe kommt unterdessen auf Antonio Rüdiger zu: Der Abwehr-Chef von Real Madrid ist bei seiner Rückkehr zunächst nur Reservist – eine Rolle, die er laut Nagelsmann aber gut akzeptiere.
Die Begegnung im mit 34.316 Zuschauern ausverkauften St. Jakob-Park in Basel gilt als erster echter Gradmesser im WM-Jahr für das deutsche Team. (red)
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