Abo

„Holt ihn da raus!“Flick greift bei brenzliger Szene um Kind persönlich ein

Hansi Flick kümmert sich um einen weinenden Jungen.

Copyright: Screenshot X/@forblaugrana

Hansi Flick kümmerte sich nach der brenzligen Szene um den weinenden Jungen.

Panik am Newcastle-Stadion: Barca-Trainer Hansi Flick reagierte sofort.

Sportlich war es nicht unbedingt sein Abend, doch mit einer Aktion abseits des Platzes sorgt der ehemalige Bundestrainer Hansi Flick für Begeisterung.

Im Netz tauchte am Dienstag, noch vor dem Champions-League-Spiels des FC Barcelona bei Newcastle United, ein Video auf, das Flick zeigt, wie er einem jungen Fan hilft.

Hansi Flick tröstet weinenden Jungen

Der Junge stand, vermutlich rund um das Abschlusstraining der Katalanen, mit weiteren Fans am Stadion hinter einer Absperrung und drohte, von der Masse hinter ihm förmlich zerquetscht zu werden. Ein Ordner rief den Autogrammjägern zu, sie sollten alle zurücktreten.

Auch Flick reagierte sofort und versuchte, dem Jungen zu helfen. Aus dem Hintergrund war zudem eine Stimme zu hören, die immer wieder rief: „Holt ihn da raus!“

Barca-Trainer Flick kümmerte sich persönlich darum, dass der kleine Fan auf die andere Seite der Absperrung in Sicherheit gebracht wurde. Dort tröstete er den weinenden Jungen, fragte das Kind, ob alles okay sei. Der Kleine nickte tapfer und wischte sich ein paar Tränen aus dem Gesicht.

Sportlich geriet Flick mit dem FC Barcelona am Dienstagabend unerwartet unter Druck. Der spanische Meister erreichte im Hinspiel bei Newcastle United nur dank eines späten Foulelfmeters von Lamine Yamal (90.+6) ein 1:1 (0:0). Nationalspieler Malick Thiaw hatte Dani Olmo zu Fall gebracht. Nationalstürmer Nick Woltemade saß bei Newcastle 90 Minuten lang auf der Bank.

United war zwar die bessere Mannschaft, wurde aber zu selten wirklich gefährlich. Harvey Barnes (87.) gelang aber doch der späte Treffer – für den Sieg reichte es nicht. Barcelona ging im St. James’ Park nicht das letzte Risiko, sondern will die Dinge im Rückspiel am 18. März (Mittwoch) zu Hause regeln.

Wesentlich ereignisreicher und kurioser ging es im Parallelspiel zu. Tottenham Hotspur wechselte beim 2:5 (1:4) bei Atlético Madrid seinen Torhüter-Debütanten Antonin Kinsky nach 17 verheerenden Minuten aus. Der Tscheche war vor dem 1:0 für die Spanier durch Marcos Llorente (6.) mit Ball am Fuß weggerutscht, vor dem 2:0 durch Antoine Griezmann (14.) rutschte dann Micky van de Ven aus.

Nur 30 Sekunden später unterlief Kinsky erneut ein fataler Patzer, er trat bei einem Passversuch neben den Ball. Julian Alvarez schob ein (15.). Teammanager Igor Tudor beendete Kinskys Champions-League-Debüt danach umgehend, er brachte Guglielmo Vicario, den er wegen schwacher Leistungen eigentlich aus dem Tor genommen hatte. Vicario kassierte nur fünf Minuten später den vierten Treffer durch Robin Le Normand (22.).

Das erste Spurs-Tor von Pedro Porro (26.) konterte erneut Alvarez (56.). Der Treffer von Dominic Solanke (76.) lässt den Spurs eine Minimalchance fürs Rückspiel. (are/sid)

Kai Havertz schlägt nach einer verpassten Chance die Hände über den Kopf.

Champions League live

Bayer-Wiedersehen mit Havertz – Real empfängt Man City