Deutschland ist mit einem 7:1-Sieg gegen Curacao in die WM 2026 gestartet. Trotz des Torfestivals gab es im Anschluss aber auch Kritik.
Deutscher WM-AuftaktTrotz 7:1-Gala: „Was die Defensive teilweise gemacht hat ...“

Knallerstart für die deutsche Nationalmannschaft in die WM 2026!
Mit 7:1 ging es zum Auftakt gegen WM-Neuling Curacao los, das Team von Julian Nagelsmann (38) hat sich für das Turnier warmgeschossen. Also gibt es nichts zu meckern. Oder?
Micky Beisenherz nach DFB-Sieg: „Um Gottes Willen“
Auch im „Breakfast Club“ auf MagentaTV wurde am Montagmorgen (15. Juni) noch einmal über die Partie gesprochen. Zuallererst gab es natürlich erst einmal viel Lob für das Spiel des DFB-Teams, auch wenn der Gegner nur Curacao hieß.
„Was mir an dem Spiel gut gefallen hat, sind eigentlich zwei Dinge. Zum einen gewinnst du so hoch, auch mit den Einwechselspielern, dass die Stimmung und das Selbstbewusstsein gut sind“, sagte Micky Beisenherz (48) zunächst.
Danach legte er allerdings auch den Finger in die Wunde: „Aber es wurden auch ausreichend Fehler gemacht, sodass man auch ein bisschen was fürs Videostudium hat. Was die Defensive da teilweise gemacht hat, das war schon, ich will jetzt nicht sagen haarsträubend, das ist mir ein bisschen hochgegriffen. Aber da waren schon ein paar Situationen dabei, wo man denkt: ‚Um Gottes Willen‘.“
Denn mit der Elfenbeinküste kommt am Samstag (20. Juni, 22 Uhr) im zweiten Gruppenspiel ein ganz anderes Kaliber auf das Nagelsmann-Team zu. Die Afrikaner gewannen 2024 den Afrika-Cup, stehen in der Fifa-Weltrangliste auf Platz 33 (Curacao auf Platz 82).
„Das heißt, wenn du die Analyse machst, dann kannst du als Trainer auch relativ gut sagen: ‚Passt mal auf, Leute, wenn demnächst die Elfenbeinküste kommt, dann darf euch das, das und das alles nicht passieren. Und was macht der da oben eigentlich ganz alleine?‘ Und das ist natürlich super in so einer Situation, weil du halt sehr eindeutig auch sagen kannst, hier sind aber ganz schöne Bruchstellen“, warnte Beisenherz.
Auch Jonas Hofmann (33) sah das ähnlich. Der Ex-Nationalspieler (23 Länderspiele) und Profi von Bayer Leverkusen pflichtete Beisenherz bei: „Ich finde, es wäre aber auch schlecht, wenn wir jetzt im ersten Spiel direkt sagen, dass wir mit dem 7:1 das perfekte Spiel gemacht haben. Aber es ist ja auch gut, dass wir jetzt noch nicht unser bestes Spiel machen. Das Wichtigste ist das letzte Spiel und das ist hoffentlich erst am 19. Juli.“
Damit spielte Hofmann auf das WM-Finale am 19. Juli im MetLife Stadium in East Rutherford (New Jersey) an. Bis dahin ist es allerdings noch ein sehr weiter weg.

