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Champions League Bundesligist erhebt nach Unterhosen-Eklat im Stadion Vorwürfe gegen Polizei

Der Gästeblock von RB Leipzig beim Auswärtsspiel in der Champions League bei Schachtjor Donezk.

Der Gästeblock von RB Leipzig beim Auswärtsspiel in der Champions League bei Schachtjor Donezk.

Großer Ärger bei den Fans von RB Leipzig. Vor dem entscheidenden Gruppenspiel bei Schachtjor Donezk beschwerten sich viele Mitgereiste über das Vorgehen der Polizei bei den Sicherheitskontrollen.

Riesen-Ärger nach dem Gruppen-Finale von RB Leipzig in der Champions League bei Schachtjor Donezk (4:0). Die Fans des Bundesliga-Vertreters waren mit dem Auftreten der heimischen Polizei beim in Warschau ausgetragenen Spiel überhaupt nicht einverstanden.

Im Vorfeld des Duells am Mittwoch (2. November 2022) beklagten Teile des Anhangs die resoluten Kontrollen der Ordnungshüter vor dem Stadion Wojska Polskiego in der polnischen Hauptstadt. Beamtinnen und Beamte sollen dabei weit über die Stränge geschlagen haben. Der Kritik schloss sich nach dem Spiel auch RB Leipzig an.

Champions League: Fans von RB Leipzig sauer auf die Polizei

„Wir verurteilten diese Form der Kontrollen und haben bereits bei der UEFA eine Beschwerde über das aus unserer Sicht zu harte Einlassprozedere eingelegt“, teilte RB in einer Stellungnahme mit und bezeichnete die Einlasskontrollen als „unverhältnismäßig“.

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Nach ersten Kontrollen durch einen Ordnungsdienst soll die Polizei übernommen haben. Dabei soll Fans unter anderem „mit einer Taschenlampe in die Unterwäsche geleuchtet“ worden sein, hieß es in einer RB-Mitteilung. Zudem seien mehrere Fans aufgefordert worden, „ihre Schals im Rahmen der Kontrollen abzulegen“. Diese durften sie laut des Klubs nach den Kontrollen nicht wieder aufnehmen.

Aus Protest gegen die intensiven Leibesvisitationen sagte die aktive Fanszene eine geplante Choreographie kurzfristig ab, die Banner im Gästeblock wurden zudem symbolisch verkehrt herum aufgehängt. Bei Twitter nannte ein Fan-Account mehr Details aus dem Umlauf des Stadions.

„Was hier in Warschau passiert, spottet jeder Beschreibung. Selbst Minderjährige werden anlasslos intensivst im Intimbereich betatscht – ein Abtasten war das nämlich nicht mehr. Frauen mussten sich fast entkleiden… das ist nicht akzeptabel“, hieß es in dem Beitrag.

Wie die „Leipziger Volkszeitung“ berichtete, ging das Fehlverhalten im Rahmen einer zweistufigen Sicherheitsschleuse nicht von Ordnerinnen und Ordnern, sondern von der Polizei aus. Auf eine erste Security-Check folgten die strengen Polizei-Kontrollen, die vielen Mitgereisten übel aufstießen. Auslöser soll der Fund von Pyrotechnik bei zwei Fans gewesen sein.

Ein weiterer Fan berichtete der „Bild“ von seinen Erlebnissen aus Warschau: „Direkt nach Eintritt in den Kontrollbereich wurde ich von drei Polizisten zur Seite genommen. Einer öffnete mir ungefragt die Hose und leuchtete dann mit einer Taschenlampe hinein. Am schlimmsten war es, als dann noch einer in meinen Schritt fasste.“

Champions League: RB Leipzig bei Schachtjor Donezk auf Kurs

Rund 600 Fans hatten ihren Vereins ins gut 700 Kilometer entfernte Warschau begleitet, wo der Bundesliga-Vertreter einen Punkt brauchte, um ins Achtelfinale der Champion League einzuziehen. Auf dem Rasen lief es immerhin deutlich besser als vor den Stadion-Toren.

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Christopher Nkunku brachte RB Leipzig schon in der zehnten Spielminute mit 1:0 in Führung, nach der Pause erhöhten André Silva (50.), Dominik Szoboszlai (62.) und Dani Olmo (68.) auf ein komfortables 4:0.

Sorgen machte allerdings die frühere verletzungsbedingte Auswechslung von Nationalstürmer Timo Werner (26), der wegen einer im Zweikampf erlittenen Sprunggelenksverletzung schon nach gut einer Viertelstunde den Platz verlassen musste. (bc/dpa)

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