Champions League Trotz Blitzstart gegen PSG: Für Leipzig geht's nur noch um Rang drei

Mohamed Simakan im Zweikampf mit Kylian Mbappé

RB Leipzig und Mohamed Simakan (l.) rangen Kylian Mbappé und Paris Saint-Germain am Mittwochabend (3. November 2021) in der Champions League ein 2:2 ab. Doch die Sachsen haben dennoch keine Chance mehr auf das Achtelfinale.

RB Leipzig stand in der Champions League vor dem vierten Gruppenspiel gegen Paris Saint-Germain mit dem Rücken zur Wand, hatte aber noch eine Mini-Chance aufs Achtelfinale. Doch der Traum vom Weiterkommen platzte.

Leipzig. Es war eine Mini-Chance, doch sie wollten sie ergreifen. Am Ende aber ist der Traum vom Champions-League-Achtelfinale für RB Leipzig bereits am vierten Spieltag der Vorrunde geplatzt.

Am Mittwochabend (3. November 2021) rangen die Sachsen dem Star-Ensemble von Paris Saint-Germain zwar ein 2:2 ab, stehen nach vier Spieltagen aber nur mit einem Zähler da. Nur den FC Brügge (vier Zähler – verlor 1:4 bei Manchester City) können die Leipziger theoretisch noch überholen.

RB Leipzig verpasst Achtelfinale in der Champions League

Wie schon im Hinspiel vor zwei Wochen (2:3 in Paris am 19. Oktober) war es für RB am Ende eine durchaus knappe Angelegenheit – am Ende aber war die verhängnisvolle Niederlage besiegelt.

Auch weil Angreifer André Silva (25) letztlich zum tragischen Helden wurde: Christopher Nkunku (23) hatte die Gastgeber bereits nach acht Minuten mit 1:0 in Führung geköpft – ein echter Blitzstart gegen die Pariser! Dann gab es nur kurz darauf Elfmeter für RB. Silva trat an – und scheiterte an PSG-Keeper Gianluigi Donnarumma (22). Es wäre das 2:0 nach zwölf Minuten gewesen.

Dominik Szoboszlai jubelt über sein Tor gegen paris Saint-Germain

Dominik Szoboszlai sicherte RB Leipzig mit seinem verwandelten Elfmeter kurz vor Schluss das 2:2 im Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain.

Doch die Chance blieb ungenutzt – und das sollte sich rächen. Denn Paris, das ohne den angeschlagenen Mega-Star Lionel Messi (34), dafür aber mit Top-Stars wie Neymar (29), Ángel di María (33) und natürlich Kylian Mbappé (22) angetreten war, drehte die Partie. Gefeierter Mann bei den Gästen: Ex-Liverpool-Profi Georginio Wijnaldum (30), der in der 21. und 39. Minute zur Stelle war.

In der Nachspielzeit gab es dann noch mal Strafstoß für Leipzig. Diesmal trat Dominik Szoboszlai (21) an – und sicherte immerhin das respektable Remis (90.+2). Das Leipziger Königsklassen-Aus war dennoch besiegelt. (kos)

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