BVB-Juwel zu den Bayern? DFB-Kapitän Neuer will Moukoko nach München locken

Youssoufa Moukoko (r) und Torhüter Manuel Neuer bei einer Pressekonferenz.

Manuel Neuer (links) nimmt am 19. November 2022 Youssoufa Moukoko in den Arm. Macht er das bald auch beim FC Bayern?

Youssoufa Moukoko von Borussia Dortmund spielte sich im bald endenden Kalenderjahr 2022 mit guten Leistungen in den Fokus. Offenbar auch beim FC Bayern München.

Youssoufa Moukoko (17) ist einer der Shooting-Stars der laufenden Bundesliga-Saison. Mit zehn Torbeteiligungen in 14 Einsätzen stellte er bei Borussia Dortmund nicht nur den Ex-Kölner Anthony Modeste (34) in den Schatten, sondern wurde auch mit der WM-Nominierung belohnt.

Da ist es nicht verwunderlich, dass sich die internationalen Top-Klubs um den 17-Jährigen bemühen. Auch der FC Bayern München scheint nicht abgeneigt, zumindest wenn man den Worten von Manuel Neuer (36) Glauben schenken darf.

Manuel Neuer lockt Youssoufa Moukoko: „Komm zu Bayern“

Der Bayern- und Nationalmannschafts-Kapitän versuchte sich am Samstagvormittag (19. November 2022) nämlich stellvertretend für seinen Verein gleich in einer Transfer-Offensive.

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Bei einer DFB-Pressekonferenz wurde Moukoko von den anwesenden Journalisten auf seine Zukunft angesprochen. Das BVB-Juwel antwortete: „Wir sind hier nicht beim BVB, wir sind hier bei der Nationalmannschaft, bei einer WM. Ich werde mich sowieso am Ende entscheiden, egal wie. Aber ich fühle mich sehr wohl in Dortmund, ich spüre das Vertrauen des Trainers. Am Ende werdet ihr alle mitkriegen, ob ich bleibe oder nicht.“

Während DFB-Pressesprecherin Franziska Wülle schon zur nächsten Frage überleiten wollte, hatte DFB-Keeper Neuer aber noch etwas zu ergänzen: „Komm zu Bayern“, sagte der 36-Jährige zu Moukoko, der Noch-Dortmunder lachte verlegen.

BVB: Moukoko-Vertrag läuft aus

Auch wenn der Spruch Neuers als Spaß zu verstehen war, schwingt mehr als nur ein wenig Ernsthaftigkeit mit. Denn Moukokos Vertrag bei Borussia Dortmund läuft im Sommer aus. Noch haben beide Parteien keine Einigung über eine Verlängerung erzielt.

Bleibt die Verlängerung aus, ist das Juwel im Sommer ablösefrei zu haben. Eine Situation, die sich die Bayern schon einmal zunutze gemacht haben. Robert Lewandowski (34, mittlerweile FC Barcelona) wechselte 2014 ebenfalls ablösefrei von Dortmund an die Isar.

Doch in der Pole Position im Rennen um den Youngster dürfte weiterhin sein aktueller Arbeitgeber sein. Beim BVB sollte man aber gewarnt sein und allmählich Nägel mit Köpfen machen. Schließlich kann sich der Youngster auch bei der WM in Katar ins Rampenlicht der internationalen Schwergewichte spielen.

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