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„Wünsche mir, dass die absteigen“Großkreutz teilt knallhart gegen FC-Konkurrent aus

Ein Weltmeister redet Klartext: Einem Bundesligisten wünscht Kevin Großkreutz den Abstieg.

Weltmeister Kevin Großkreutz (37) vertritt eine unmissverständliche Position zur aktuellen Schieflage beim VfL Wolfsburg. In der Live-Sendung „Viertelstunde Fußball“ ließ der einstige BVB-Held, der 2014 den WM-Pokal holte, mit einer brutalen Ansage aufhorchen.

Als ihn Moderator Cornelius Küpper (34) fragte, ob eine Bundesliga ohne die Wolfsburger für ihn denkbar wäre, kam von Großkreutz eine glasklare Antwort: „Ja.“ Doch damit nicht genug, er setzte noch einen drauf: „Ich rede ja immer vom Herzen. Ich will, ich wünsche mir, dass die absteigen! Und fertig.“ Das berichtet „bild.de“.

Düstere Prognose auch von Ex-Profi Helmes

Schon vorher hatte der zweifache deutsche Champion (2011 und 2012 mit Dortmund) den Klub aus Niedersachsen mit beißendem Spott bedacht: „Wolfsburg, ne ... Eigentlich dürfen sie nicht absteigen, Stadion immer voll, geile Stimmung ...“

Mit dieser harten Einschätzung steht er nicht alleine da. Anfang Februar hatte bereits Alfred Draxler in der Sendung „Doppelpass“ auf Sport1 für Furore gesorgt, als er meinte, dem Klub würde „niemand eine Träne hinterher“ weinen.

Für die Wölfe läuft es in dieser Spielzeit katastrophal. Der VfL belegt derzeit den vorletzten Rang in der Tabelle, der Rückstand auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz beträgt vier Punkte. Der erstmalige Abstieg in der Vereinshistorie wird zu einer realen Gefahr.

Kritische Töne kommen auch von Ex-Profi Patrick Helmes (42), der Coach Dieter Hecking (61) aus dem gemeinsamen Jahr 2013 in Wolfsburg kennt. Seine Analyse: „Der Verbund Mannschaft und Fans existiert nicht mehr in Wolfsburg.“

Hecking sei zwar der „einzige Hoffnungsschimmer“, jedoch bezweifelt Helmes eine Kehrtwende: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mit ihm den Turnaround schaffen, weil die Mannschaft von der Struktur einfach nicht gut genug ist.“

Helmes ging weiter ins Detail und übte heftige Kritik an der Kaderplanung. „Sie haben schon Jungs, wie Eriksen, wo wir alle sagen: Super! Aber gebracht hat er nichts bis jetzt“, konstatierte er. Seine Meinung zum Mittelfeld mit Maxi Arnold und Vini Souza: „Auf einmal hast du da Jungs, die zusammen 25 km/h schnell laufen. Das ist dann schwierig.“ Am Ostersamstag (15.30 Uhr) wartet auf die Wolfsburger die schwere Partie auswärts bei Bayer Leverkusen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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