Straßenschlacht in Paris: Schwere Krawalle vor Pokalfinale
Brutale Fan-SchlachtVor Pokalfinale in Paris: Mann mit schweren Kopfverletzungen

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Vor dem Pokalfinale in Paris ist es zu schweren Ausschreitungen gekommen (Symbolbild).
Paris in Aufruhr! Vor dem großen Pokalfinale eskaliert die Gewalt in den Straßen der Hauptstadt. Eine Gruppe von circa 100 Anhängern des OGC Nizza, dessen Team am Abend (21.00 Uhr) im Stade de France auf den RC Lens trifft, zettelte eine heftige Auseinandersetzung an. Schauplatz war der Canal Saint-Martin, ein bei Touristen beliebter Ort, was zu sechs Verletzten führte. Das meldet die Zeitung „L'Équipe“ unter Berufung auf Polizeiangaben.
Die Einsatzkräfte schritten sofort konsequent ein, was zu 65 Festnahmen führte. Bei den Beteiligten machten die Beamten einen erschreckenden Fund: Sie beschlagnahmten Stichwaffen, zu Waffen umfunktionierte Objekte, Sturmhauben und sogar gepolsterte Handschuhe – ein klares Indiz für eine geplante Konfrontation.
Ein Mann nach Krawallen auf Intensivstation
Laut Informationen der Zeitung trafen Hooligans aus Nizza auf eine Gruppe von Pariser Anhängern, bei denen es sich mehrheitlich um ehemalige Ultras von der Auteuil-Tribüne handeln soll. Die Nizza-Fraktion bekam dabei offenbar Verstärkung von Randalierern aus Lille, Nancy und einigen aus Saarbrücken. Die Gewalt eskalierte völlig: Ein Mann erlitt so schwere Kopfverletzungen, dass er in die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht werden musste.
Der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire verurteilte die Attacke scharf und wies darauf hin, dass einige der Nizza-Fans Kontakte in die rechtsextreme Szene haben sollen. Auf der Plattform X schrieb Grégoire: „Ich möchte erneut betonen, dass Paris, getreu seiner Geschichte und seinen Werten, rechtsextremen Splittergruppen keinen Raum lassen wird, ihren Hass zu verbreiten“. Der Gesundheitszustand einiger anderer Verletzter sei ebenfalls kritisch.
Für das Pokalendspiel im Pariser Stade de France, das als Hochrisikopartie gilt, wurden die Sicherheitsvorkehrungen massiv verschärft. Über 2.000 Polizeikräfte sind aufgeboten, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. (dpa/red)
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