Unruhe bei Uruguay vor dem Gruppen-Finale bei der WM 2026: Angeblich herrscht Streit zwischen Trainer Marcelo Bielsa und seinen Spielern.
„Nicht mehr auszuhalten“Brisanter Bericht: WM-Team rebelliert gegen eigenen Trainer

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Uruguay-Trainer Marcelo Bielsa hat bei Uruguay nicht nur sportliche Sorgen.

In diesem Gruppen-Endspiel geht es nicht nur um den Verbleib im Turnier bei der WM 2026: Nach zwei enttäuschenden Spielen gegen die Außenseiter Saudi-Arabien (1:1) und Kap Verde (2:2) brennt in Uruguay der Baum, Trainer Marcelo Bielsa (70) kämpft um seine Zukunft.
Der eigenwillige Coach mit dem keinesfalls übertriebenen Spitznamen El Loco (Deutsch: „Der Verrückte“) hadert nicht nur mit ausbleibenden Ergebnissen bei der Weltmeisterschaft, auch das Verhältnis zu seiner Mannschaft soll einem brisanten Bericht zufolge arg zerrüttet sein.
Uruguay-Stars im Clinch mit Trainer Marcelo Bielsa
Der Radiosender El Espectador bezog sich auf angebliche Informationen aus dem Innersten des Kaders, der vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Spanien regelrecht gegen den eigenen Trainer rebelliert haben soll.
Zunächst soll ein Quartett um Kapitän Federico Valverde (27) sich beim Trainer über die zu hohe Trainingsintensität beschwert haben. Verletzungen und fehlende Kräfte während der WM-Spiele seien die Folge der fordernden Einheiten, hätten die Spieler ihrem Trainer demnach vorgehalten.
Nachdem auch seine geplante Taktik gegen die favorisierten Spanier vom Team in Zweifel gezogen worden sein soll, habe Bielsa eine Sitzung angesetzt, in der er rund eine Dreiviertelstunde lang auf seine Herangehensweise und deren Umsetzung gepocht haben.
Einige Spieler sollen daraufhin aufgestanden sein und die Besprechung verlassen haben, Abwehrspieler Ronald Araujo (27) vom FC Barcelona habe geschimpft: „Hoffentlich erreichen wir die nächste Runde, aber es ist einfach nicht mehr auszuhalten.“
Unter den Fans der Himmelblauen wurde hitzig diskutiert und spekuliert, wie viel Wahres im Bericht des Sportradios steckt. Vielfach wurde der Sender deutlich kritisiert – der Tenor: Die Reporter wollten Stimmung gegen den streitlustigen und bei den Medien unbeliebten Trainer machen.
Im gesamten bisherigen Turnierverlauf machte Uruguay allerdings einen äußerst fragilen Eindruck und benötigt definitiv Punkte gegen Spanien, um das frühe Ausscheiden in einer auf dem Papier lösbaren Gruppe zu verhindern. Gelingt das nicht, werden die kritischen Stimmen aus der Heimat kaum verstummen.
