Tom Bartels war für die ARD beim WM-Spiel zwischen der Niederlande und Tunesien im Einsatz – und erlebte in Kansas City ein Déjà-vu.
Nächste XXL-Pause?ARD-Kommentator erlebt WM-Déjà-vu: „Nicht schon wieder“

Schon wieder eine Unwetter-Warnung bei der WM 2026 – das TV-Team der ARD erlebte dadurch ein WM-Déjà-vu!
Schon vor der Partie von Frankreich gegen den Irak (3:0) gab es eine heftige Unwetter-Warnung. Zwar wurde das Spiel pünktlich angepfiffen, die Halbzeit dauerte dann aufgrund eines eintretenden Gewitters ganze zwei Stunden lang.
Tom Bartels: „Können es nicht mit Sicherheit sagen“
Mittendrin im Stadion in Philadelphia: ARD-Kommentator Tom Bartels (60) und Experte Thomas Hitzlsperger (44). In der XXL-Pause mussten die beiden zusammen mit dem Duo – bestehend aus Moderator Malte Völz (32) und Experte Robin Gosens (31) – im trockenen Studio in Köln die Sendezeit überbrücken.
Auch vor der Partie der Niederlande gegen Tunesien gab es wieder eine Unwetter-Warnung. Der US-Wetterdienst NWS sprach davon, dass am Nachmittag und Abend starke Stürme in der Region möglich seien. Der Meteorologe Mike Nicco vom lokalen Fernsehsender KCTV5 schätzte die Wahrscheinlichkeit einer unwetterbedingten Spielunterbrechung gar auf 80 Prozent. Diese Unterbrechung könne sich mehrere Stunden hinziehen, sagte er dem niederländischen Sender SBS 6.
Diesmal in Kansas City wieder mittendrin: Tom Bartels. Der Kommentator stand mit Expertin Almuth Schult (35) vor dem Spiel mit einem Schirm am Seitenrand: „Hitze in Deutschland, ich kann nur sagen: Ich bin in den USA mit Regenschirm unterwegs.“
Wie schon vor der Frankreich-Partie durften die TV-Teams auch in Kansas City erst später ins Stadion: „Gewitter liegt in der Luft.“ Schult, die zum Ende ihrer aktiven Keeper-Karriere ein Jahr hier spielte, sagte aus Erfahrung: „Gerade haben wir keine Gewitter, aber das kann in Kansas City sehr schnell umschwingen. Der Regen soll auch nochmal stärker werden. Wir werden uns dann schnell unter die Plane auf dem Kommentatorenplatz verziehen.“
Bartels hoffte nur: „Nicht schon wieder. Wir hoffen, dass wir keine Unterbrechung haben, aber wir können es nicht mit Sicherheit sagen.“ Schon gegen Frankreich hatte sich Bartels mit Hitzlsperger auf dem Kommentatorenplatz unter einer Plane verkrochen.
Nach der Schult-Schalte gab Bartels wieder zurück ins Studio: „Es wird hoffentlich ein großer Spaß für uns alle. Und Malte und Robin sind ja auch regen-gestählt. Dann machen wir das wieder im gewohnten Zusammenspiel.“
Moderator Völz entgegnete mit Sarkasmus: „Ja und dann auch nicht nur zwei, sondern drei Stunden, Tom! Auf jeden Fall gar kein Problem. Wir sind ja da.“ Darauf hatte Gosens aber wohl keine große Lust und versuchte seinen Couch-Kollegen zu beruhigen: „Ruhig, ruhig.“

