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Kein Weiter so mehrGladbach hält an Trainer Polanski fest, kündigt aber Umbruch an.

Eugen Polanski

Copyright: Marius Becker/dpa

Eugen Polanski bleibt Trainer bei Borussia Mönchengladbach. (Archivbild)

Polanski bleibt Trainer, doch sein komplettes Team fliegt.

Nach einer Saison zum Haareraufen bei Borussia Mönchengladbach ist die Entscheidung gefallen: Eugen Polanski darf als Cheftrainer der Fohlen weitermachen. Aber Rouven Schröder (50), der Sportdirektor des Clubs, koppelt das Vertrauen an eine unmissverständliche Forderung. Er stellte klipp und klar fest: „Ein ‚Weiter so‘ wird es nicht geben“.

Leicht fiel die Wahl pro Polanski, dessen Arbeitspapier bis 2028 läuft, aber keineswegs. Intern gab es heftige Diskussionen. „Wir haben kontrovers diskutiert“, räumte Schröder ein. Verständlich, denn die Borussia landete am Ende nur auf dem zwölften Tabellenplatz. Der Ligaverbleib wurde erst am drittletzten Spieltag gesichert – für die Ambitionen am Niederrhein deutlich zu mager.

Schröder steht zu Polanski: „Das Grundvertrauen ist da“

Der Sportchef beschönigte nichts: „Es war sicherlich keine optimale Saison“. Die Aufarbeitung der Spielzeit sei in einem „offenes und klares Miteinander“ erfolgt. Nachdem Schröder sich nach dem Saisonfinale zunächst bedeckt gehalten und damit die Anhänger zappeln lassen hatte, folgt nun die Kehrtwende. Schröder betont: „Aber das Grundvertrauen ist da, es besser zu machen“.

Die große Überraschung: Polanski kriegt ein neues Team

Seinen Job als Chefcoach behält Polanski zwar, der am 15. September die Nachfolge von Gerardo Seoane angetreten hatte – doch sein Umfeld wird komplett umgekrempelt! Das ist die eigentliche Sensation. „Wir werden um Eugen herum ein neues Trainerteam bauen, neue Impressionen von außen bekommen und mehr Inhalt“, verkündete Schröder. Welche neuen Gesichter kommen und wer seinen Platz räumen muss, ließ der Sportdirektor allerdings offen.

Die Marschroute für die kommende Spielzeit ist hingegen schon klar definiert. Zwar wird sich am Spielerkader noch etwas tun und es wird auch Abgänge geben, doch der Fokus liegt auf attraktiverem Fußball. Der Sportchef gab den Fans ein Versprechen: „Wir möchten eine gewisse Art von Fußball spielen, damit wir alle wieder häufiger glücklich nach Hause gehen. Wir werden den Kader dafür haben, offensiver ausgerichtet zu sein“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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