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Klare Kante von EberlBayern-Vorstand hat die Nase voll von Nörglern

Atalanta Bergamo - Bayern München

Copyright: Jan Woitas/dpa

Kritik als Ansporn: Max Eberl.

Jetzt reicht's Max Eberl! Der mächtige Mann beim Rekordmeister stellt sich mit deutlichen Worten der Dauerkritik gegen ihn und den Spekulationen um seine Zukunft. Eine unmissverständliche Botschaft an alle Zweifler.

Der Sportchef des FC Bayern, Max Eberl, hat sich wehrhaft zur permanenten Kritik an seiner Leistung und den Gerüchten um eine mögliche Verlängerung seines Vertrags positioniert. Der 52-Jährige ließ im Vorfeld des Bundesliga-Duells bei Bayer Leverkusen verlauten, dass die entsprechenden Meldungen „ehrlichweise“ einfach von ihm abperlen.

Und er liefert auch gleich den Grund dafür, der es in sich hat: „Weil seitdem ich beim FC Bayern bin, habe ich mit Kritik zu kämpfen.“

Kritik als Treibstoff für Eberl: „Alles ist auf dem richtigen Weg“

Doch anstatt sich davon entmutigen zu lassen, gewinnt Eberl den wiederkehrenden Zweifeln, die es angeblich auch klubintern gibt, sogar etwas Positives ab. Er schöpft daraus Antrieb, wie er klarstellt: „Es spornt an, einfach zu zeigen, dass meine Arbeit ein Stück weit Früchte trägt“.

Dabei wird der Manager ganz genau: „Kadergröße, Kaderstruktur, Campus, Finanzen – alles ist auf dem richtigen Weg. Das ist das, was für mich zählt.“ Seine Konzentration gelte seiner eigenen Leistung und der des gesamten Teams. Er fügte hinzu: „Ich glaube, wir stehen nicht so schlecht da. Wir haben eine Mannschaft, die Spaß macht.“

Triple-Traum und Transfer-Kracher: Eberls starke Bilanz

Und seine Erfolgsliste ist tatsächlich beachtlich. In der aktuellen Saison besitzt der FC Bayern die Chance, zum dritten Mal in der Club-Historie das Triple zu holen. Darüber hinaus kann Eberl eine stattliche Reihe von Transfers präsentieren, angefangen bei Trainer Vincent Kompany über Michael Olise und Jonathan Tah und endet bei Luis Díaz.

Zudem hat er es geschafft – wenn auch für eine beträchtliche Summe – die Kontrakte mit Stars wie Jamal Musiala, Alphonso Davies sowie Dayot Upamecano zu verlängern. Trotz alledem wird seine Zukunft im Verein infrage gestellt.

Eberls Zukunft: Warum die Verlängerung hakt

Eberl ist seit Frühling 2024 als Sportvorstand in München tätig. Sein Kontrakt hat eine Laufzeit bis Mitte 2027, identisch mit dem von Vorstandsboss Jan-Christian Dreesen (58). Allerdings soll eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Eberl, anders als bei Dreesen, laut Medienberichten, wie die dpa meldet, keineswegs gesichert sein.

Der Grund dafür ist eine aktienrechtliche Vorschrift: Verträge von Vorstandsmitgliedern können frühestens ein Jahr vor dem offiziellen Ende verlängert werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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