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Auch gegen Köln außen vorEx-FC-Star muss im Sommer auf Klubsuche gehen

Noah Katterbach sitzt mit Kapuze auf dem Kopf auf der Ersatzbank.

Copyright: IMAGO/Eibner

Noah Katterbach, hier auf der Ersatzbank bei einem Spiel des Hamburger SV, muss sich im Sommer wohl einen neuen Klub suchen. 

Noah Katterbach wechselte 2024 vom 1. FC Köln fest zum Hamburger SV. Der 24-Jährige konnte sich bei den Hanseaten jedoch nicht durchsetzen und muss im Sommer wohl auf Klubsuche gehen. 

Am Samstagabend (14. März 2026, 18.30 Uhr/Sky und im EXPRESS.de-Liveticker) kommt es zur Partie zwischen dem HSV und Köln, die für Noah Katterbach (24) eine spezielle Bedeutung hat. Sein jetziger Arbeitgeber trifft auf seinen ehemaligen Verein.

Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass er das Spielgeschehen maßgeblich beeinflussen wird. Der Grund: Seit dem Start der Saison ist der Abwehrspieler meist nur Zuschauer und kam lediglich bei zwei Begegnungen auf die Ersatzbank.

Katterbach wird den HSV wohl im Sommer verlassen

In Hamburg scheint seine Karriere beendet. Bereits zwei Monate bevor die Spielzeit endet, ist klar: Für Katterbach gibt es im Sommer einen unausweichlichen Abschied. Trotz eines noch bis 2027 gültigen Arbeitspapiers wird davon ausgegangen, dass eine vorzeitige Auflösung von allen Beteiligten gewünscht wird. Das berichtet „Bild“.

Dabei stand sein Abschied schon einmal kurz bevor. Ein Transfer wurde im Winter jedoch blockiert, da man die Personaldecke nicht weiter schwächen wollte. Der Zweitliga-Konkurrent aus Braunschweig zeigte großes Interesse. Doch der HSV machte einen Rückzieher: Die geplante Verpflichtung von Almugera Kabar (19) vom BVB kam nicht zustande, gleichzeitig wurde Mannschaftskollege Aboubaka Soumahoro (21) zu St. Etienne nach Frankreich verliehen. Die Konsequenz: Katterbach musste bleiben.

Die zweite Saisonhälfte macht aber deutlich: In der Hansestadt hat er keine Zukunft mehr. Selbst für die Begegnung mit seinen ehemaligen Teamkollegen aus Köln rückt er nur in den Kader, falls sich andere Spieler verletzen. Dass seine Bilanz von 27 Spielen für den HSV noch wächst, gilt als äußerst fraglich.

Sein Werdegang gleicht einem ständigen Auf und Ab. Der zweifache Träger der Fritz-Walter-Medaille in Gold (2018, 2020) wechselte im Januar 2023 leihweise vom FC nach Hamburg und erlitt dort prompt einen Kreuzbandriss. Schon vorher war seine Karriere in der Domstadt unter dem früheren Trainer Steffen Baumgart (54) ins Stocken geraten.

Aus diesem Grund folgte im Januar 2024 der feste Transfer zum HSV, wo er wenig später erneut auf Baumgart traf. Unter dessen Leitung schien es im Herbst 2024 mit acht aufeinanderfolgenden Spielen in der Startformation wieder aufwärtszugehen. Doch die nächste Hiobsbotschaft folgte auf dem Fuße: Ein zweiter Kreuzbandriss im Winter-Trainingslager im Januar 2025 warf ihn komplett aus der Bahn.

Beim Aufstieg in die Bundesliga unter Coach Merlin Polzin (35) war er nur Zuschauer. Nach abgeschlossener Reha verbannte ihn der Trainer im September wegen einer internen Verfehlung zeitweise in die U21-Mannschaft. Bereits zu diesem Zeitpunkt wurde über einen Vereinswechsel spekuliert. In absehbarer Zeit dürfte dieser nun Realität werden. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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