Alle jagen Kennet Eichhorn, das Juwel von Hertha BSC. Ein Bundesligist scheint die Nase vorn zu haben, aber das Spiel ist noch nicht aus. Die Entscheidung fällt offenbar diese Woche!
Entscheidung naht!Schnappt sich dieser Bundesligist Mega-Juwel Eichhorn?

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Kennet Eichhorn beim Spiel von Hertha BSC gegen Greuther Fürth.
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Die Vorstellung von Carles Martínez als neuem Coach bei der Werkself letzte Woche hatte es in sich. Auf die Frage nach Kennet Eichhorn konnten er und Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes sich ein breites Lächeln nicht verkneifen. Für viele in den sozialen Netzwerken war das ein klares Indiz: Der Deal ist so gut wie fix.
Ganz so schnell geht es dann doch nicht, aber die Werkself hat im Ringen um das deutsche Fußball-Wunderkind die Pole-Position. Der Haken: Die gesamte europäische Fußball-Elite will das Supertalent ebenfalls. Der Wettlauf ist noch offen, aber das Finale rückt näher.
Eichhorn-Entscheidung soll wohl diese Woche verkündet werden
Die Frist für Eichhorns Ausstiegsklausel endet am kommenden Montag, dem 15. Juni. Laut dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ wird die Entscheidung wohl schon in den nächsten Tagen verkündet werden.
Was ist aber das Besondere an diesem Teenager? Erst im August 2025, also vor weniger als einem Jahr, feierte Eichhorn sein Debüt im Profibereich für seinen Klub Hertha BSC. In der vergangenen Saison hat der 16-Jährige direkt diverse Altersrekorde gebrochen: jüngster Akteur der zweiten Liga, jüngster Torschütze in der zweiten Liga, jüngster Pokal-Torschütze und sogar der jüngste Spieler, der vom Platz flog. Sein Wert explodierte in den 19 Einsätzen (zwei Treffer) förmlich.
Fachleute und Talentspäher sagen Eichhorn eine glänzende Zukunft voraus. Im zentralen Mittelfeld agiert er bereits extrem abgeklärt. Seine Übersicht, die Sicherheit am Ball, sein Passspiel und das Gefühl für die Defensive sind für sein Alter außergewöhnlich. Dazu kommt eine beeindruckende mentale Stärke und Reife. Die spanische Zeitung „Marca“ nannte ihn kürzlich „Der Mini-Kroos“ und zog Parallelen zu Toni Kroos wegen seiner Spielweise und Position.
Die fixierte Transfersumme liegt bei etwa neun Millionen Euro. Eine Summe, die heutzutage jeder Spitzenverein der Welt für ein solches Ausnahmetalent locker macht. Kniffliger wird es beim geforderten Handgeld und der Provision für die Berater. Eichhorn steht bei der Agentur 11WINS unter Vertrag. Diese soll ein Paket von insgesamt circa zehn Millionen Euro verlangen. Für die einen eine Frechheit, für die anderen dem Markt entsprechend.
Intern beim FC Bayern hat diese Forderung laut Medienberichten für Zoff gesorgt. Manche Bosse wollen auf keinen Fall zahlen, während Sportvorstand Max Eberl und Coach Vincent Kompany den Wechsel auch zu diesen Konditionen befürworten. Eberl sagte dazu: „Wenn man Kennet Eichhorn sieht, würden wir unseren Job nicht richtig machen, wenn wir uns nicht mit ihm befassen würden“. Das gilt natürlich ebenso für die anderen großen Vereine – national und weltweit.
Praktisch jeder große Klub wurde schon mit dem Berliner Talent in Verbindung gebracht. Zuletzt schien der FC Liverpool die besten Chancen zu haben. Davor wurden auch Manchester City, der FC Barcelona und Paris St. Germain gehandelt. Inzwischen scheint aber klar: Eichhorn und seine Berater sehen den nächsten logischen Karriereschritt wohl innerhalb der Bundesliga.
Die internen Querelen beim FC Bayern haben die Münchner wohl aus dem Spiel genommen. Auch der BVB, der ebenfalls Interesse zeigte, scheint chancenlos. Ein Grund: Der Fußball von Trainer Niko Kovac passt angeblich nicht zu Eichhorns Spielidee. Nach Informationen des „Kölner Stadt-Anzeiger“ spitzt sich alles auf ein Duell zwischen RB Leipzig und Bayer zu. Das Lager von Eichhorn wollte unbedingt die Trainerentscheidung in Leverkusen abwarten, um sich die Vision des neuen Mannes anzuhören. Martínez hat schon mit dem Talent geredet und dabei offenbar einen positiven Eindruck hinterlassen.
Der in Deutschland noch recht unbekannte Spanier hat den Ruf, ein Talentförderer zu sein. Bei seiner letzten Station, dem französischen Erstligisten FC Toulouse, hat er vielen jungen Akteuren auf die Sprünge geholfen. Martínez war außerdem Jugendcoach in der legendären Akademie La Masia des FC Barcelona. Dort coachte er in der Spielzeit 2018/2019 die U16. Zu seinen Schützlingen zählten bekannte Namen wie Fermín López oder Xavi Simons. Über Eichhorn sagte Martínez: „Ich weiß, dass er ein großes Talent in Deutschland ist. Ich liebe es, junge Spieler zu entwickeln.“
Außerdem hat Leverkusen letzte Woche einen weiteren Coach geholt, der bei Eichhorns Entscheidung eine Rolle spielen könnte: Konstantinos Kotsifakis. Der Deutsch-Grieche wird in den Stab der U19 eingebunden und übernimmt eine Aufgabe bei der Betreuung des Future Teams von Bayer. Dieses Team setzt sich aus hoffnungsvollen Talenten des eigenen Nachwuchses sowie Leihgaben wie Francis Onyeka, Artem Stepanov oder Alejo Sarco zusammen. Kotsifakis kommt von Hertha BSC, kennt Eichhorn gut und gilt als enge Bezugsperson aus seiner Zeit in der Berliner Jugendakademie.
Ein weiterer Pluspunkt für Leverkusen: Rolfes und Kaderplaner Kim Falkenberg können mit prominenten deutschen Beispielen werben, die bei Bayer zu Top-Spielern wurden und bei der kommenden WM wichtige Stützen im DFB-Team sind. Kai Havertz kam schon als Elfjähriger von Alemannia Aachen zur Werkself. Florian Wirtz war 16 – genau wie Eichhorn jetzt –, als er den Sprung vom 1. FC Köln unter das Bayer-Kreuz wagte. Und falls das noch nicht reicht, gibt es das Beispiel Ibrahim Maza. Der 19-Jährige kam letzten Sommer von Hertha BSC, hat sich trotz einer komplizierten Saison super entwickelt und will jetzt mit Algerien bei der WM glänzen.
Ein zusätzlicher Trumpf ist der frühe Kontakt: Bayer war schon letztes Jahr an Eichhorn dran. Der Spieler hat sich in Leverkusen bereits alles angesehen. Für Leipzig spricht dagegen die geografische Nähe zu seiner Heimat Berlin und die hochmoderne Infrastruktur. Eichhorn hat die Qual der Wahl. Das Bangen der Vereine hat aber bald ein Ende. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
