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Aus bei ArsenalRuft jetzt der DFB nach Per Mertesacker?

Per Mertesacker macht Schluss bei Arsenal London: Holt der Deutsche Fußballbund den Weltmeister jetzt zu sich?

Der Schlussstrich von Per Mertesacker (41) kommt durchaus überraschend. Der Champion von 2014 hat nach acht Jahren als Chef der Talentschmiede des FC Arsenal seinen Abschied zum Saisonende angekündigt.

Dies gab der ehemalige Weltklasse-Innenverteidiger am Montag mit den Worten bekannt: „Jetzt ist es an der Zeit, mich neuen Herausforderungen zu stellen und mich weiterzuentwickeln.“

Per Mertesacker wird jetzt beim DFB gehandelt

Kaum ist die Nachricht raus, schießen die Spekulationen ins Kraut: Landet der Mann mit 104 Länderspielen nun beim Deutschen Fußball-Bund? Für eine Position im Verband wird er als Top-Anwärter gehandelt. Das berichtet „bild.de“.

Sein Name kursiert unterdessen nicht zum ersten Mal beim DFB. Bereits 2022 wurde Mertesacker gemeinsam mit Sami Khedira (38) als potenzieller Erbe von Oliver Bierhoff (57) diskutiert, aber ein Deal kam seinerzeit nicht zustande.

Seinerzeit schlug der DFB einen neuen Kurs ein: Rudi Völler (65) wurde zum Sportdirektor ernannt und Andreas Rettig (62) kam 2023 als Geschäftsführer für den Sportbereich dazu.

Völler, dessen Kontrakt frisch bis 2028 ausgedehnt wurde, hält große Stücke auf Mertesacker. Er kann sich einen Champion von 2014 als seinen eigenen Nachfolger ausmalen – jedoch würde dieses Szenario frühestens in zweieinhalb Jahren aktuell werden.

Bei der Stelle von Rettig könnte sich früher etwas tun. Sein aktueller Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Eine im April von „Sky“ gemeldete Vertragsverlängerung bis 2028 ist bislang unbestätigt geblieben.

Brisant: Rettig ist ebenfalls für die Akademie zuständig, ein Feld, auf dem Mertesacker bei Arsenal über Jahre hinweg Expertise aufgebaut hat.

Per Mertesacker am Mikrofon des ZDF

Sein Engagement als Experte für das ZDF läuft nach der WM 2026 aus. Dann könnte für Per Mertesacker ein ganz neues Kapitel beginnen.

Mertesacker hat seinen Abgang wegen einer sechsmonatigen Kündigungsfrist bereits jetzt publik gemacht, um im Sommer verfügbar zu sein. Sein Engagement als Experte für das ZDF läuft ebenfalls nach der WM 2026 aus.

Der fünffache Familienvater plant eigentlich eine Pause von wenigstens einem Jahr und möchte vorerst mit seiner Familie in London bleiben. Ein vergleichbares Vorhaben gab es schon nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn 2017/18. Doch im Oktober 2018 übernahm er den Funktionärsposten bei Arsenal.

Es bleibt spannend, ob er seine geplante Auszeit diesmal wirklich nimmt oder dem Lockruf des DFB vielleicht doch schon bald nachgibt. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.