Augsburg schmeißt 2:0-Führung weg! Ein verschossener Elfmeter entscheidet alles.
Vom Punkt versagtAugsburg verspielt 2:0-Führung und vergibt Elfmeter zum Sieg

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Waren Teil eines teils wilden Spiels: Augsburgs Fabien Rieder (links) und Fisnik Asllani von Hoffenheim.
Wahnsinn in Augsburg! Elfer-Pechvogel kostet FCA den Sieg – Hoffenheim holt Punkt mit viel Dusel Für die TSG Hoffenheim wird die Luft im Kampf um die Königsklasse immer dünner. Zwar konnte die dritte Niederlage in Serie in der Bundesliga verhindert werden, doch beim turbulenten 2:2 (2:2) in Augsburg war für die Kraichgauer am Ende eine gehörige Portion Glück dabei, um überhaupt einen Zähler zu sichern.
Der Anschluss an die Top-Teams Leipzig und Stuttgart wurde von der TSG somit verfehlt. Zum Helden für den FCA hätte Alexis Claude-Maurice werden können, doch er setzte einen Strafstoß in der 85. Minute über den Kasten von DFB-Torwart Oliver Baumann und vergab so die riesige Möglichkeit zum Sieg.
FCA gibt sichere 2:0-Führung aus der Hand
Obwohl der Frust über den entgangenen Dreier nach einer Zwei-Tore-Führung tief saß, könnte sich der gewonnene Zähler im Kampf gegen den Abstieg für Augsburg noch als extrem wertvoll erweisen. Zunächst hatten die Gastgeber durch Treffer von Claude-Maurice (11. Minute) sowie Michael Gregoritsch (14.) frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt.
Hoffenheim kämpfte sich aber noch vor dem Halbzeitpfiff zurück. Die Gäste kamen durch Tore von Robin Hranac (35.) sowie Bazoumana Touré (42.) zum Ausgleich. TSG-Coach Christian Ilzer hatte dabei vor der Partie noch klargestellt, dass man „nicht herumeiern“, sondern einen Sieg einfahren wolle.
Verrückte erste Halbzeit mit löchrigen Defensivreihen
Einen guten Eindruck hinterließen beide Defensivabteilungen dabei nicht. Vor dem 1:0 konnte Claude-Maurice ohne Gegenwehr durch die Abwehr der TSG spazieren. Wenig später wurde Ozan Kabak von Gregoritsch einfach beiseitegeschoben, der per Volleyschuss zum 2:0 einnetzte. Bei beiden Gegentreffern war TSG-Schlussmann Oliver Baumann ohne Chance, der durch seinen 518. Einsatz in Deutschlands höchster Spielklasse in die Top 10 der Rekordspieler aufstieg.
Auf der anderen Seite sah sein DFB-Pendant Finn Dahmen beim 2:2-Ausgleich schlecht aus, als ihm ein Ball aus engem Winkel durch die Hosenträger am ersten Pfosten rutschte. Den Anschlusstreffer hatte zuvor Hranac nach einem Eckball mit einem Flugkopfball besorgt. Beinahe hätte Gregoritsch vor dem Pausentee sogar die erneute Führung erzielt, sein Versuch landete aber nur am Querbalken.
Hektik pur nach der Pause – auch bei den Trainern
Nach Wiederanpfiff sahen die 28.600 Zuschauenden eine Begegnung, die an Intensität zunahm, auch wenn weitere Tore ausblieben. Die Zweikämpfe wurden härter, was Schiedsrichter Daniel Schlager zu einer Flut von Gelben Karten veranlasste. Selbst die Trainerbänke waren unter Strom: Ilzer und der Augsburger Coach Manuel Baum lieferten sich ein Wortgefecht, schüttelten sich aber nach einem klärenden Gespräch mit dem Referee wieder die Hände.
Der Höhepunkt des Dramas folgte kurz vor Schluss: Ein Foul von Bernardo an Anton Kade führte zu einem Strafstoß für die Augsburger. Doch ausgerechnet Claude-Maurice versagten die Nerven und er drosch den Ball über das Tor, wie die dpa meldet. (red)
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