Der 1. FC Köln ist auf der Suche nach Verstärkungen. Ein Wunschkandidat ist jetzt wohl vom Markt. Da konnte der FC finanziell nicht mithalten. Doch es gibt Alternativen.
Wunschspieler vom MarktFC sucht Martel-Ersatz – rückt er jetzt in den Fokus?

Der eine ist zu teuer und vom Markt, der andere ist auch teuer, aber wohl gesprächsbereit! Der 1. FC Köln ist weiter auf der Suche nach einem spielstarken Sechser.
Bei Silas Andersen (21, Dänemark) ist der Zug wohl abgefahren. Wie die schwedische Zeitung Tipsbladet berichtet, steht der Mittelfeldspieler des Göteborg-Klubs BK Häcken vor einem Transfer zu Champions-League-Klub Sporting Lissabon.
Kehrt Salih Özcan zurück nach Köln?
Die Kölner hatten schon im Winter versucht, den Dänen ans Geißbockheim zu lotsen. Schon damals zeichnete sich der Abgang von Eric Martel (wechselt zum FSV Mainz) ab. Köln soll für Andersen knapp vier Millionen Euro geboten haben. Zu wenig für Schweden-Klub Häcken! Sie forderten weit über sieben Millionen Euro.
Sporting ist jetzt offenbar bereit, noch mehr zu bezahlen. Zunächst sind sieben Millionen Euro geboten, die Summe könnte mit Boni-Zahlungen auf insgesamt zehn Millionen Euro anwachsen. Angeblich ist nur noch keine Einigung erfolgt, weil Häcken sofort acht Millionen fordert und weitere zwei Millionen in bestimmten Erfolgsfällen. Bei der Endsumme ist man sich aber schon einig. Deshalb soll es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Andersen einen Fünfjahresvertrag bis 2031 unterzeichnet.
Köln kann und will da nicht mithalten, die finanzielle Situation gibt solche Transfers aktuell bisher nicht her. Doch das könnte sich ändern, falls Jakub Kaminski (feste Ablöse 20 Millionen Euro) oder Said El Mala (erhoffte Transfereinnahmen von über 50 Millionen Euro) verkauft werden.
Nachdem mit Andersen ein Kandidat vom Markt ist, könnte ein anderer wieder in den Fokus rücken: Salih Özcan (28). Der gebürtige Kölner verlässt Borussia Dortmund ablösefrei und könnte zum FC zurückkehren. Özcan spielte schon von 2007 bis 2022 beim FC. Zuletzt hieß es, dass die Kölner schon Kontakt aufgenommen hätten. Zudem pflegen Kölns Sportchef Thomas Kessler und Özcan ein gutes Verhältnis.
Falls Özcan zurück ans Geißbockheim kehrt, wird er in puncto Gehalt allerdings einige Einbußen in Kauf nehmen müssen. Beim BVB soll er zuletzt ein Bruttojahresgehalt von knapp vier Millionen Euro bekommen haben.

