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„Kann alles spielen“ Kellers Rechtsverteidiger-Alternativen – warum der FC gar keinen Neuen suchte

Steffen Baumgart umarmt Kingsley Schindler.

Steffen Baumgart (hier am 28. August 2022) setzt beim 1. FC Köln auf Kingsley Schindler als Rechtsverteidiger.

Der 1. FC Köln hat mit Nikola Soldo einen Abwehr-Neuzugang präsentiert. Der Verteidiger ist aber keine Alternative für rechts hinten. Dort sahen die Verantwortlichen keinen Bedarf.

Köln hat auf den letzten Drücker Nikola Soldo (21) als Abwehr-Neuzugang präsentiert. Der Sohn von Ex-FC-Coach Zvonimir Soldo (54) ist allerdings ein reiner Innenverteidiger – und nicht, wie viele Fans gehofft hatten, auch eine Rechtsverteidiger-Alternative.

Obwohl der FC nach der Verletzung von Benno Schmitz (27, Sprunggelenk) und dem Abgang von Kingsley Ehizibue (27, Udinese Calcio) mit Kingsley Schindler (29) derzeit nur einen gesunden Rechtsverteidiger im Kader hat, sahen die Verantwortlichen auf dieser Position keine Notwendigkeit, nachzubessern.

Christian Keller sieht keinen Bedarf auf der Rechtsverteidiger-Position

Sportboss Christian Keller (43) erklärt: „Zum einen rechnen wir damit, dass Benno spätestens nach der Länderspielpause wieder da ist. Zum anderen ist Kingsley Schindler in unseren Gedanken ein Rechtsverteidiger, obwohl Steffen ihn oft vorne einsetzt. Daher haben wir auch dem Wechsel von Easy zugestimmt.“

Alles zum Thema Dejan Ljubicic

Nach dem Horror-Spiel gegen Stuttgart mit insgesamt vier Verletzten habe es keinerlei Bestreben gegeben, Ehizibue doch zu behalten. „Wenn ich etwas zugesagt habe, habe ich es zugesagt. Das hatte ich dem Spieler und dem Klub. Einen Rückzieher würde ich für unprofessionell halten. Es war für uns außerdem auch finanziell ein sehr nachvollziehbarer Deal“, erläutert Keller.

Zudem habe der FC für den Fall der Fälle, dass auch noch Schindler wegbrechen sollte, andere Jungs, die diese Positionen spielen können. Keller nennt in diesem Zusammenhang allen voran Dejan Ljubicic (24), der vergangene Saison gegen Union Berlin einen Rechtsverteidiger-Kurzeinsatz hatte: „Er kann alles spielen.“

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Auch der aus der U21 in den Wolfsburg-Kader beförderte Georg Strauch (21) und U19-Talent Tidiane Toure (17) sind Alternativen. Und der FC-Sportboss sieht noch eine weitere, eher überraschende Option: Denis Huseinbasic (21). „Er ist ähnlich wie Ljubicic, kann grundsätzlich fast alle Positionen spielen, auch wenn er das auf dem Niveau noch nicht getan hat“, meint Keller und ist trotz Schmitz' Ausfall sicher: „Das können wir abdecken.“

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Spannend: Der FC-Blick richtete sich in den vergangenen Tagen eher nach links hinten. „Es war eine Überlegung, wenn wir keinen Innenverteidiger gefunden hätten, auf einen Linksverteidiger zu gehen und Kristian Pedersen fix als Innenverteidiger zu sehen“, so Keller.

Die Gedankenspiele hatten sich mit der Zusage von Soldo aber erledigt. Der Kroate soll nun die etatmäßigen Innenverteidiger Luca Kilian (23) und Timo Hübers (26) entlasten. Als weitere Alternative dient Rijad Smajic (18), der in Kürze seinen ersten Profi-Vertrag beim FC unterschreiben wird.

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