Vorbereitung auf Slovacko Lauter Schrei im FC-Training: Nächster Baumgart-Profi kaputt?

Kingsley Schindler wird im Training des 1. FC Köln behandelt.

Kingsley Schindler verletzte sich im Training des 1. FC Köln am Montag (24. Oktober 2022) nach einem Zweikampf mit Denis Huseinbasic.

Der 1. FC Köln hat die Vorbereitung auf das Conference-League-Spiel beim 1. FC Slovacko aufgenommen. Dabei gab es gleich zwei Schreckmomente für das Team von Steffen Baumgart.

Zwei Tage hatten die Profis des 1. FC Köln Zeit, die heftige Pleite beim FSV Mainz 05 (0:5) zu verdauen – jetzt wandert der Fokus auf das Conference-League-Spiel beim 1. FC Slovacko (Donnerstag, 27. Oktober 2022, 18.45 Uhr, RTL+ und im Liveticker auf EXPRESS.de).

Die neue Woche startete allerdings mit zwei Schreckmomenten!

Kingsley Schindler (29) schrie beim Training am Montagvormittag (24. Oktober 2022) laut auf, blieb im Abschlussspiel nach einem Zweikampf mit Denis Huseinbasic (21) liegen.

Steffen Baumgart: „Hoffen, dass es nichts Schlimmes ist“

Mit schmerzverzerrtem Gesicht hielt er sich das rechte Schienbein, musste lange behandelt werden. Anschließend humpelte der Rechtsverteidiger, von Huseinbasic und Physio Daniel Schütz gestützt, in die Kabine.

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Das sah gar nicht gut aus, auch wenn Chefcoach Steffen Baumgart (50) leichte Entwarnung gibt: „Es scheint nichts kaputt zu sein. Trotzdem ist es eine Stelle, die wehtut. Eigentlich ist es immer so: Wenn lauter geschrien wird, ist es weniger schlimm. Deshalb hoffen wir, dass nichts Ernstes ist.“

Kingsley Schindler verletzt sich im Training des 1. FC Köln.

Kingsley Schindler muss auf dem Weg in die Kabine von Denis Huseinbasic und Physio Daniel Schütz gestützt werden, am Montag (24. Oktober 2022).

Baumgart beendete die Einheit direkt nach dem Schindler-Aus – und hatte zuvor schon um einen seiner Profis bangen müssen.

Florian Dietz (24) war nach einem Schlag in den Rücken ebenfalls auf dem Rasen liegen geblieben. Baumgart erkundigte sich sofort beim Stürmer, der nach kurzer Behandlung aber weitertrainieren konnte.

Jeff Chabot und Mathias Olesen: Kein Comeback vor der WM

Während mit Schindler der nächste Ausfall droht, kündigt sich an der Verletzten-Front indes kein Comeback an. Jeff Chabot (24) und Mathias Olesen (21, beide nach Knöchelverletzung) absolvierten zwar Teile des Mannschaftstrainings, machten dann allerdings individuell weiter. 

„Es wird leider noch dauern bei den beiden. Wir sind froh, dass sie auf einem guten Weg sind. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass sie vor der WM noch zum Einsatz kommen werden“, sagt Baumgart.

Jan Thielmann (20, nach Krankheit) trainierte immerhin erstmals wieder individuell auf dem Rasen, soll laut Baumgart im Laufe der Woche zum Team stoßen.

Der Euro-Auftritt in Tschechien sowie das Bundesliga-Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Sonntag (19.30 Uhr) kommen für den Youngster jedoch gewiss zu früh.

„Keine vernünftige Prognose“ für Comeback von Sebastian Andersson

Dejan Ljubicic (25, Innenbandriss), Tim Lemperle (20, Einblutung im Sprunggelenk) und Sebastian Andersson (31, Reha nach Knie-OP) fallen noch länger aus.

Über den Gesundheits-Zustand des Schweden sagt Baumgart: „Es ist nichts abzusehen bei ihm. Es geht ihm zwar immer besser, aber ich kann keine vernünftige Prognose abgeben.“

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Zumindest ein Kölner hatte am Montag ordentlich Grund, zu feiern: Geburtstagskind Florian Kainz! Seine Teamkollegen applaudierten ihm beim Trainingsstart zum 30. Ehrentag, und der Ösi revanchierte sich später mit einem Burger-Mittagessen. Kainz hatte extra einen Food-Truck an die Kabine bestellt. 

Zu Hause wartete dann noch eine große Überraschung auf Kölns Top-Scorer. Kainz' Frau Nadine hatte zum Geburtstag 30 Luftballons besorgt und daran jeweils ein Foto befestigt. Das Motto: „30 Jahre, 30 Bilder“. Glückwunsch, Kainzi!

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