Köln-Kommentar Stolpern ja, fallen nein! FC besteht nächsten Charakter-Test

Der 1. FC Köln feiert einen Heimsieg gegen den FC Augsburg.

Die Spieler des 1. FC Köln um Mark Uth feiern den wilden 3:2-Sieg in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Augsburg (16. Oktober 2022).

Der 1. FC Köln ist zurück in der Spur. Nach drei Pleiten in Serie folgte gegen den FC Augsburg der Befreiungsschlag. Die Elf von Steffen Baumgart hat mal wieder Charakter bewiesen. Ein Kommentar.

Nach drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge – darunter die schmerzhafte 2:5-Derbypleite gegen den Erz-Rivalen Borussia Mönchengladbach – hat der 1. FC Köln den Charakter-Test gegen den FC Augsburg bestanden. Trotz der sportlichen und personellen Rückschläge der vergangenen Woche(n) hat die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart (erneut) ihre Stehaufmännchen-Qualitäten gezeigt. Ein Kommentar.

Der Respekt im Umfeld des 1. FC Köln vor dem Spiel gegen den FC Augsburg war gewaltig. Nach drei Pflichtspiel-Pleiten in Serie – darunter die schmerzhafte gegen den Erz-Rivalen aus Gladbach – waren erstmals seit Steffen Baumgarts Amtsübernahme vor knapp anderthalb Jahren kleine dunkle Wölkchen über dem Geißbockheim aufgezogen.

Die unter Baumgart erfolgsverwöhnten FC-Anhänger waren drei Niederlagen am Stück einfach nicht mehr gewohnt. Daher wurde es nicht nur in den vom Trainer erwähnten Logen („Wenn ich Kommentare von der Tribüne höre und auch mitkriege, was in den VIP-Räumen los ist, dann ist das für mich eher traurig, dass diese Mannschaft in Niederlagen keinen Respekt bekommt und teilweise beschimpft wird“), sondern auch in den sozialen Netzwerken und Chats spürbar unruhig.

Der Tenor: Augsburg ist ein Schlüsselspiel, das unbedingt gewonnen werden muss, sonst brennt beim FC der Baum(gart).

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Und was macht die Mannschaft, die in den vergangenen Wochen nicht nur sportliche, sondern vor allem auch personelle Rückschläge en masse verkraften musste? Sie zeigt (wieder mal) Charakter und gibt die passende Antwort auf dem Platz!

Unbeirrt von der Kritik und der angespannten Stimmung stellte sich das Team ohne absolute Leistungsträger wie Dejan Ljubicic oder Florian Kainz dem wohl „ekligsten“ Gegner der Bundesliga und ließ sich dabei auch nicht von einem Rückstand aus dem Konzept bringen.

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So viel Nehmer-Qualität muss man erst mal haben. Es bleibt daher die Erkenntnis, dass der FC seit dem Beinah-Abstieg durch Nichts und Niemanden aus der Bahn zu werfen ist. Egal welche Steine der Mannschaft in den Weg geworfen werden, sie stolpert vielleicht mal, aber sie fällt nicht hin.

Nach dem Dreier gegen die Fuggerstädter hat der FC nun nach zehn Spielen famose 16 Punkte auf dem Konto und damit sogar drei mehr als zum gleichen Zeitpunkt der vergangenen Saison, die bekanntlich in Europa endete. Es ist wahrlich viel zu früh, um erneut zu träumen.

Aber die Tatsache, dass der FC bereits acht Punkte auf Platz 16 und sogar zehn Zähler Vorsprung auf Platz 17 hat, lässt einen immerhin auf einen ruhigen und entspannten Winter hoffen.

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