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Rechte FC-Seite blankYoungster vor Köln-Debüt: „Scheue mich nicht davor“

Aktualisiert

Der 1. FC Köln hat vor dem Spiel in Augsburg großes Verletzungspech. Wie reagiert Trainer Lukas Kwasniok auf die Ausfälle?

Der 1. FC Köln geht am Stock, denn diese Liste ist zu lang: Sebastian Sebulonsen, Joel Schmied, Alessio Castro-Montes, Linton Maina, Jan Thielmann und die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian fallen aus. Hinzu kommen die angeschlagenen Said El Mala (trainierte individuell) und Denis Huseinbasic (brach am Mittwoch wegen Hüftproblemen ab).

Vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg (Freitag, 27. Februar 2026, 20.30 Uhr/Sky und Liveticker auf EXPRESS.de) muss Köln im schlimmsten Fall mit neun Ausfällen rechnen. Trainer Lukas Kwasniok (44) versucht zwar, Optimismus zu verbreiten, aber nicht alle können an seinen Satz glauben: „Schwund macht stärker!“

Rechtsverteidiger gesucht: Setzt Kwasniok auf FC-Talente Neumann oder Fürst?

Fakt ist, dass Köln am Freitag in Augsburg mehr als nur eine Energie-Leistung benötigt, um etwas Zählbares mitzunehmen. Dabei könnten auch einige Youngster eine größere Rolle spielen. Beim Training am Mittwoch zog Kwasniok einige Talente zu den Profis hoch: Cenny Neumann (19), Yannick Mausehund (19) und Bernie Lennemann (22) waren dabei.

Kwasnioks Problem ist auf der rechten Seite am größten: Dort fallen Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Alessio Castro-Montes aus. Wie reagiert der Trainer darauf? „Wir haben ein paar Allzweckwaffen, die man auch dahinstellen kann. Rein theoretisch könnten Jakub Kaminski oder Tom Krauß da spielen“, sagt Kwasniok.

Doch er zieht wohl andere Lösungen vor: „Ich habe das Gefühl, dass wir in den vergangenen Spielen stabil waren, da will ich nicht so viel verändern. Und deshalb ist es in meinen Gedanken nicht weit hinten in der Schublade, dass wir einen jungen Spieler laufen lassen. Sie bringen das Potenzial mit, sonst würden sie nicht bei uns trainieren.“ Kwasniok denkt dabei an Cenny Neumann (19) und David Fürst (18), die beide als Rechtsverteidiger auflaufen könnten.

Der Coach führt aus: „Sie bringen auf jeden Fall die physischen Komponenten mit. Natürlich ist es etwas Besonderes, im Fall der Fälle in der  Bundesliga aufzulaufen, aber irgendwann ist immer das erste Mal. Das  haben wir schon mit Fynn Schenten oder Youssoupha Niang gemacht. Ich scheue mich nicht davor, die Jungs reinzuwerfen.“

Große Sorgen macht sich der Coach also nicht, das hat Gründe: „Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft in sich sehr stabil ist. Zudem ist es noch einmal etwas anderes, eine zentrale Position einzunehmen. Einen zentralen Innenverteidiger mit 19 Jahren reinzuwerfen, ist etwas anderes als auf einer rechten Schiene. Dort sind beide Tore nicht ganz so nah und Fehler werden eher verziehen. Diese können in der Aufregung durchaus passieren.“

Kwasniok hat aber ein gutes Gefühl bei seinen Talenten: „Wir haben da volles Vertrauen in Cenny Neumann und David Fürst. Sie machen das gut. Lassen wir uns überraschen, sie sind auf jeden Fall eine Option.“

Die Ausgangslage vor dem nächsten kniffligen Spiel: Zuletzt konnte Augsburg zwei Heimspiele in Folge gewinnen (2:1 gegen St. Pauli und 1:0 gegen Heidenheim). Der FCA rangiert auf Platz zehn der Tabelle mit 28 Punkten, Köln ist Zwölfter mit 24 Zählern.

Trainer Lukas Kwasniok  1. FC Köln sitzt auf dem Podium bei einer PK.

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