Am Dienstag ging es beim 1. FC Köln mit der Vorbereitung auf das kleine Derby gegen Bayer Leverkusen los.
FC startet in Leverkusen-WochePotenzielle Ache-Vertreter und U21-Talent im Training

Nach drei freien Tagen erschienen die Spieler des 1. FC Köln gut erholt am Geißbockheim. Am Dienstag (21. April 2026) begann Trainer René Wagner (37) mit der Vorbereitung auf das nächste Heimspiel.
Bislang hat Wagner in seinen drei Spielen als Cheftrainer keins verloren. Das soll auch gegen Bayer Leverkusen so bleiben. Die Werkself kommt am Samstag (25. April, 15.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) ins Rhein-Energie-Stadion.
Schenten und Niang dürfen sich beim FC beweisen
Für die einen ist es ein kleines Derby, für die anderen ein Nachbarschaftsduell. Derby wird von vielen Fans nur im Zusammenhang mit dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach verwendet. Kölns Sportchef Thomas Kessler (40) spricht bei Leverkusen vom „geliebten Rivalen“.
Ganz aus dem Vollen schöpfen kann Wagner in der Vorbereitung nicht: Im Training nicht dabei war Ragner Ache (27). Der FC-Stürmer fällt mit einer Muskelverletzung aus dem Spiel bei St. Pauli für die restlichen vier Saisonspiele aus.
Bitter für den FC, denn Ache war Leistungsträger und Hauptanspielstation im FC-Angriff. Nach Startschwierigkeiten stimmte zuletzt auch die Quote seiner Torbeteiligungen, er wird die Saison nun mit sieben Toren und fünf Vorlagen beenden.
Wagner zog dafür Fynn Schenten (18) und Youssoupha Niang (20) hoch, letzterer hatte zuletzt für die U21 beim 3:0 gegen Fortuna Köln mit zwei Toren geglänzt, ein weiteres erzwang er mit einer Hereingabe (Eigentor). Zudem war U21-Talent Cenny Neumann (19) wieder dabei.
Wagner strukturiert die Trainingswochen etwas anders als sein Vorgänger Lukas Kwasniok (44). Am Mittwoch und Donnerstag ist Geheimtraining angesagt. Dafür ist am Freitag um 11 Uhr das Abschlusstraining öffentlich.
Dem FC steht auf jeden Fall eine entspanntere Vorbereitung auf das Spiel bevor als dem Gegner. Leverkusen darf am Mittwochabend noch im Halbfinal-Kracher des DFB-Pokals gegen Bayern München ran. Entweder als Finalist oder mit einer Enttäuschung im Gepäck wird die Werkself dann am Samstag in Müngersdorf aufspielen.

