Jetzt geht's um BerlinVfB Stuttgart will nach Bayern-Pleite ins DFB-Pokal-Finale

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Nach der Niederlage in München bereitet Coach Sebastian Hoeneß die Stuttgarter auf das Halbfinale im DFB-Pokal vor.
Nach Bayern-Dämpfer: Stuttgarts klare Ansage vor dem Pokal-Kracher Die vier Gegentore in München waren ein herber Rückschlag, aber beim VfB Stuttgart richtet man den Fokus sofort neu aus. Obwohl diese Niederlage den Bayern den Titel bescherte, blicken die Schwaben voller Zuversicht auf die Vorschlussrunde im DFB-Pokal. Der amtierende Titelträger will am Donnerstag (20.45 Uhr/ARD und Sky) im heimischen Stadion gegen den SC Freiburg das Ticket für das Endspiel lösen.
Maximilian Mittelstädt betonte nach der Partie in der bayerischen Landeshauptstadt, wie die dpa meldet: „Fürs Selbstvertrauen war es auf jeden Fall gut, dass wir uns jetzt nicht abschlachten lassen haben“. Im Gegensatz zu früheren Duellen erlebten die Stuttgarter dieses Mal keine totale Demütigung durch die Bayern.
Tor kurz vor Schluss gibt Hoffnung
Dieser Treffer zum 2:4 kurz vor dem Abpfiff habe am Ergebnis nichts mehr gedreht, erklärte Mittelstädt weiter. Er fügte hinzu: „Aber trotzdem ist es vielleicht für den Kopf jetzt dann besser, wenn du dann am Ende vielleicht noch mal ein Tor machst und nicht noch mal drei, vier Stück kriegst.“
Kapitän Atakan Karazor schlug in dieselbe Kerbe. Er sei „froh, dass wir am Ende noch Charakter zeigen, sogar noch einen Anschlusstreffer erzielen. Und das sind Dinge, die wir in den nächsten Wochen mitnehmen wollen und nicht die schlechten Dinge“. Für das finale Resultat hatte Andres Chema in der 88. Spielminute gesorgt. Dennoch will Karazor das Match in München „ganz schnell“ abhaken.
Hoeneß schaltet in den Pokal-Modus
Die Devise von Coach Sebastian Hoeneß ist eindeutig: „Mund abputzen, wie man so schön sagt, und nach vorne schauen.“ Er hat keine Zweifel, dass seine Elf für das Pokalspiel gegen Freiburg brennen wird.
Hoeneß unterstrich: „Das wird ein komplett anderes Spiel, mit komplett anderem Charakter, ein Do-or-die-Spiel“. Die Perspektive auf das Finale allein sei schon Antrieb genug. „Wir haben die Chance, das zweite Mal in Folge nach Berlin zu fahren. Das ist außergewöhnlich“, befand der Trainer. (red)
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