Die Gerüchteküche um FC-Juwel El Mala brodelt! Nun äußert sich der Sport-Boss.
Poker um Said El MalaKessler dementiert Schmerzgrenze für Millionen-Transfer
Der 1. FC Köln bangt: Ist ein Einsatz von Said El Mala (19) im Abstiegs-Kracher gegen Werder Bremen am Sonntag (12. April 2026, 15.30 Uhr) möglich?
Wegen seiner Blessur am rechten Sprunggelenk beim 2:2 in Frankfurt war für ihn am Mittwoch nur Einzeltraining in der Halle drin. Eine gravierende Verletzung wurde zwar ausgeschlossen, doch an ein Training mit dem Team ist noch nicht zu denken. Der FC benötigt seinen entscheidenden Angreifer (zehn Treffer, vier Assists) im Kampf um den Klassenerhalt aber unbedingt.
Premier-League-Klub verliert die Geduld
Abseits des Rasens laufen derweil die Drähte für Transfers heiß. Fast täglich gibt es neue Mutmaßungen rund um El Mala, der das Potenzial hat, der Rekord-Verkauf in der Kölner Klub-Historie zu werden. Insbesondere aus der Premier League in England wird von starker Nachfrage berichtet.
Besonders intensiv buhlt hier Brighton & Hove Albion. Seit ungefähr einem Monat soll der Verein von Coach Fabian Hürzeler auf einen Gesprächstermin in der Domstadt pochen. Die Kölner blocken das aber ab und betonen die volle Konzentration auf das Saisonfinale.
Tatsache ist jedoch ebenso: Der FC möchte eine signifikant höhere Transfersumme erzielen, als Brighton bislang zu zahlen bereit ist. Diskutiert werden circa 35 Millionen Euro zuzüglich Bonuszahlungen – was für den FC nicht ausreicht. Aus England ist zu vernehmen, dass die Geduld bei den „Seagulls“ und speziell bei Boss Tony Bloom schwindet.
Bloom blitzte bereits im vergangenen Sommer bei Lionel Souque ab, dem Vorsitzenden des FC-Aufsichtsrats und Chef von Sponsor Rewe. Über die Begegnung berichtete Souque später: „Ich habe ihm gesagt: Freut mich, dass wir reden, aber ich bin Obst- und Gemüse-Verkäufer, du bist anscheinend Pokerspieler – die Verhandlung zwischen uns wird nichts. Er fand das nicht so lustig.“
Zusätzlich zu Brighton haben wohl auch andere Top-Klubs wie Chelsea die Situation im Blick. Einem Bericht der „Bild“ zufolge versuchte auch Newcastle sein Glück, erhielt aber eine Absage von der Spielerfamilie. Angeblich favorisiert die Familie El Mala einen Transfer nach Brighton.
Immer wieder wird in diesem Kontext der Name Ali Barat genannt. Von englischen Medien als „Super-Berater“ bezeichnet, soll er den Klubs das Leben schwer machen und einen Transfer zu einem noch finanzstärkeren Verein arrangieren können.
Es wurde gemunkelt, Barat agiere eventuell mit einem Mandat des 1. FC Köln, um die Ablöse in England zu steigern. Unsere Recherchen ergeben aber: Der FC hat keinem Agenten, auch nicht Barat, eine solche Vollmacht ausgestellt.
Kessler blockt Spekulationen um El Mala ab
Nun redet FC-Sportchef Thomas Kessler Tacheles! Er macht gegenüber dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ deutlich: „Wir stehen in einem sehr verlässlichen und engen Austausch mit Said und seiner Familie. Stand jetzt liegt uns kein Angebot eines anderen Klubs vor, mit dem wir uns ernsthaft beschäftigen müssten.“
Ein Transferwunsch sei auch von El Mala nicht geäußert worden. Kessler bekräftigt: „Das Heft des Handelns liegt beim 1. FC Köln – Said steht noch bis 2030 bei uns unter Vertrag.“ Im vergangenen Sommer hatte er noch vor dem ersten Bundesliga-Einsatz verlängert, verbunden mit einer deutlichen Gehaltsaufbesserung.
Die Konzentration des Spielers sei komplett auf den Verein ausgerichtet. „Er hat unmissverständlich klargemacht, dass sein voller Fokus derzeit auf seiner Entwicklung beim FC und dem Saisonendspurt liegt“, so Kessler. Gibt es eine finanzielle Schmerzgrenze? „Nein, die haben wir nicht definiert.“ Ein konkreter Zeitplan für einen Entschluss existiert laut ihm ebenfalls nicht.
Momentan steht allein der Kampf um den Klassenerhalt im Vordergrund. Kessler pries El Malas Performance in Frankfurt: „Said hat ein starkes Spiel gemacht. Er war extrem engagiert, hat viele gefährliche Aktionen initiiert und sich voll eingebracht.“
Speziell seine Vorlage für Jakub Kaminski sei exzellent gewesen. Ob El Mala auch gegen Bremen wieder glänzen kann, ist eine kurzfristige Angelegenheit. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

