Abo

Doch kein Abschied?Ex-FC-Star vor Köln-Rückkehr plötzlich wieder wichtig

Leo Bittencourt lässt sich nach dem Sieg in Wolfsburg von den Fans feiern.

Copyright: IMAGO/Jan Huebner

Leo Bittencourt lässt sich nach dem Sieg in Wolfsburg von den Fans feiern.

Sein Aus wurde bereits verkündet, doch plötzlich ist der Ex-Kölner Leo Bittencourt bei Werder Bremen wieder gefragt.

Was für eine Überraschung bei Werder Bremen! Leonardo Bittencourt (32) spielte in dieser Saison zwischenzeitlich kaum eine Rolle mehr, auf einmal ist er wieder eine Schlüsselfigur im Team.

Nachdem er über weite Teile der Saison seinen Platz auf der Bank nur für Kurzeinsätze verlassen hatte, hat er seinen Stammplatz im Liga-Endspurt zurückerobert.

Wende bei Bittencourt? „Rolle gut angenommen“

Gut möglich, dass der ehemalige Profi des 1. FC Köln am kommenden Sonntag beim immens wichtigen Kellerduell in Köln ebenfalls in der Startelf stehen wird.

Schon ganz früh in der Saison hatte der Offensivspieler seinen Stammplatz verloren. Nach der Pokalpleite in Bielefeld (0:1) und der deutlichen Niederlage zum Liga-Start in Frankfurt (1:4) war er raus. Sowohl unter Horst Steffen als auch unter dessen Nachfolger Daniel Thioune kam er kaum noch zum Zug. Die Konsequenz zog der Verein im Dezember mit der offiziellen Verkündung: Am Saisonende ist für Bittencourt Schluss in Bremen.

Aber weil seine Teamkollegen Jens Stage und Senne Lynen wegen Sperren oder Verletzungen ausfielen, hat sich die Lage für den Profi, der seit 2019 für Werder spielt, radikal verändert. Bittencourt lief zuletzt dreimal in Folge von Beginn auf und lieferte verlässliche Leistungen ab. Stellt sich die Frage: Gibt es für ihn doch noch eine Zukunft in Bremen?

Die Reaktion der Werder-Bosse ist eindeutig. Das berichtet „bild.de“. Profi-Chef Peter Niemeyer sprach Bittencourt zwar ein Lob aus, sagte: „Leo hat seine Rolle gut angenommen. In dieser für uns schwierigen Situation marschiert er vorneweg.“

Er schob jedoch direkt hinterher: „Unsere Vereinbarung bleibt aber bestehen.“ Die Strategie, das Team jünger zu machen, wird weiterverfolgt – und in diesen Plänen hat Bittencourt keinen Platz.

Für Bittencourt persönlich zählt jetzt nur eins: Vollgas bis zum letzten Spieltag, um einen zweiten Abstieg mit dem Verein zu verhindern. Was die Zukunft ab dem Sommer für ihn bringt, steht noch in den Sternen. Kürzlich äußerte er sich dazu: „Wir sind offen für alles. Aber ich verspreche: Ein Foto von mir in einem anderen Trikot wird es nicht geben, solange ich hier bei Werder bin.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Harry Kane jubelt nach seinem Treffer.

Champions League live

Bayern-Kracher in Madrid – Sporting gegen Arsenal