Der FC muss in Berlin weiter auf die drei Mittelstürmer Ragner Ache, Thijs Dallinga und Imad Rondic verzichten. Kommt es jetzt zum Profidebüt von Malek El Mala?
Ohne Ache zu UnionKommt jetzt die El-Mala-Doppeldosis?
Während Said El Mala (20) die Südkurve verzückt, muss sein älterer Bruder Malek (21) weiter auf die ersten Profiminuten warten. Doch nicht mehr lange...
Nach seinem fulminanten Doppelpack im Pokal gegen Union Berlin stand Flügelstürmer Said im gleißenden Rampenlicht des Müngersdorfer Stadions, während sein älterer Bruder Malek die wärmende Trainingsjacke nicht ausziehen durfte. Er musste das 5:0 im DFB-Pokal über die volle Distanz als Zuschauer auf der Ersatzbank verfolgen.
Wagner spricht über mögliches Debüt von Malek El Mala
Ein historisches gemeinsames Pflichtspiel-Debüt der beiden Offensivkräfte blieb den FC-Fans vorerst verwehrt. Trotz der verletzungsbedingten Ausfälle im Kölner Sturmzentrum widerstand Trainer René Wagner (38) noch der Versuchung.
Malek, mit 1,94 Metern der größere (Said ist 1,87 Meter lang) und ältere Bruder, plagte sich in der Vergangenheit immer wieder mit hartnäckigen Verletzungen herum und soll nun stabilisiert werden. Da Ache nach seiner Muskelverletzung für das Wochenende definitiv noch ausfällt, ergibt sich in der Sturmspitze jetzt „An der Alten Försterei“ die nächste Chance (Sonntag, 1. November 2026, 15.30 Uhr, Liveticker auf EXPRESS.de und DAZN).
Unsere Redaktion hakte nach bei FC-Trainer Wagner: Malek scharrt mit den Hufen, wie nah ist er am Profidebüt? „Ja, er scharrt jetzt seit Kurzem. Das ist für uns wichtig, weil wir alle Maleks Geschichte kennen. Er hatte immer mal ein bisschen mit Verletzungen zu tun. Deswegen müssen wir bei ihm natürlich schauen, dass wir ihn fit halten, dass wir ihn im Training halten, dass er Gas geben kann. Und dass er sich genau in der Form, wie er aktuell im Training ist, jeden Tag zeigen kann. Dann wird er, wenn es das Spiel braucht, aufs Feld kommen.“
Schon im Pokal hätten sich viele Fans die beiden Brüder El Mala auf dem Platz gewünscht. Wagner untermauert: „Bei uns wird keinem ein Einsatz geschenkt. Ganz im Gegenteil, wir wollen die harte Arbeit unter der Woche belohnen, und wir haben uns jetzt für andere Wechsel entschieden. Dennoch haben wir mit Malek einen klaren Neuner im Kader, der seine Berechtigung in Spielen haben wird, wo wir diese klare Position brauchen. Und wenn es soweit ist, wird Malek auf dem Feld stehen. Er bleibt jetzt im Kader.“
Schon gegen Leverkusen am Sonntag, 8. November, 15.30 Uhr, könnte Wagner dann mit Malek und Ache zwei Mittelstürmer in der Auswahl haben. „Wir wollen Ragnar Ache jetzt gegen Union noch nicht in irgendwas reinlaufen lassen, wo er vielleicht nicht bereit für ist. Ich glaube, wir wollen da mit aller Vorsicht vorgehen, weil wir auch wissen, wie wichtig die Personalie für uns ist. Deswegen gehen wir da jetzt kein Risiko ein fürs Wochenende. Vor Leverkusen dann eine saubere Woche mit vollem Mannschaftstraining, und dann sollte er für Leverkusen eine Option sein.“ (red)

