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Déjà-vu für Fortuna-FansDüsseldorf erwischt schweren Gegner im DFB-Pokal

Ein Derbystar-Ball des DFB-Pokals liegt auf dem Rasen. Im Hintergrund sieht man das Stadion von Fortuna Düsseldorf.

Copyright: IMAGO/Maximilian Koch

In der ersten Runde des DFB-Pokals hat Fortuna Düsseldorf ein Heimspiel in der Merkur Spiel-Arena.

Aktualisiert:

Fortuna Düsseldorf muss in der ersten Runde des DFB-Pokals im Amateurtopf antreten. Für die Rot-Weißen gab es bei der Auslosung am Samstag ein echtes Hammerlos.

17 Jahre ist es mittlerweile her, dass die Fortuna zuletzt im Amateurtopf des DFB-Pokals an den Start ging. Durch den Abstieg in die 3. Liga hat die Mannschaft von Trainer Alexander Ende (46) aber immerhin Heimrecht.

Am Samstagabend (6. Juni 2026) bei der Auslosung im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund hat die Fortuna ein echtes Hammerlos erwischt: Es geht im eigenen Stadion gegen den Europa-League-Finalisten SC Freiburg.

DFB-Pokal: Fortuna Düsseldorf muss gegen SC Freiburg  antreten

Bei den Fans dürfte diese Partie für ein Déjà-vu sorgen. Schon in der abgelaufenen Saison empfing die Fortuna den SC Freiburg in der Merkur Spiel-Arena. Das Duell in der zweiten Runde entschieden die Breisgauer damals mit 3:1 für sich – nun kommt es zur Revanche.

Das Duell bescherte am Samstagabend Losfee Deniz Aytekin (47). Der Ex-Schiedsrichter hatte vor wenigen Wochen seine aktive Karriere beendet und durfte in Dortmund die Kugeln aus dem Lostopf ziehen. Geöffnet wurden sie dann von Fortunas Aufsichtsratsmitglied Peter Frymuth (69).

Fortuna-Coach Ende freut sich auf die Herausforderung: „Der Pokal ist ein sehr attraktiver Wettbewerb, der in der Vergangenheit immer sehr viele tolle Geschichten geschrieben hat. Jetzt haben wir ein Heimspiel gegen einen sehr attraktiven Bundesligisten, der in der letzten Saison in einem internationalen Pokalwettbewerb bis ins Finale gekommen ist. Eine sehr spannende Aufgabe, auf die wir uns sehr freuen, die aber auch eine große sportliche Hürde darstellt.“

Gespielt wird die erste Runde vom 21. bis zum 24. August. Zwei Wochen nach dem Saisonstart in der 3. Liga muss die Fortuna dann im Pokal ran. Ein Sieg wäre dort nicht nur für die Fans, sondern auch aus finanzieller Sicht wichtig. Mit einem Einzug in die zweite Runde würde der Verein zusätzlich etwas mehr als 400.000 Euro verdienen.

Eine Summe, die in den klammen Vereinskassen definitiv guttun würde. Besonders weil die komplette Neugestaltung des Kaders tief ins Geld geht. Sportvorstand Samir Arabi wird alle verfügbaren Mittel benötigen, um eine schlagkräftige Truppe auf die Beine zu stellen.

Ob dieser Kader dann auch reicht, um den SC Freiburg überraschend zu schlagen, wird sich zeigen. Die Mannschaft von Trainer Julian Schuster (41) scheiterte diese Saison erst im Halbfinale in der Verlängerung am VfB Stuttgart.

Immerhin haben die Rot-Weißen für dieses Vorhaben die Fans im Rücken. Sollte der Start in der 3. Liga gelingen, wird das Team die Euphorie sicher auch mit in die Partie gegen Freiburg nehmen. Denn auch dort gilt: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze!

Florian Kastenmeier zeigt mit dem linken Arm in eine Richtung.
Es gibt eine Tendenz
Heute entscheidet sich Kastenmeiers Fortuna-Zukunft