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„Werden Transfermarkt sondieren“ Nach Verletzungs-Schock: Jetzt muss der FC doch noch nachlegen

Jeff Chabot (r.), und Ellyes Skhiri (l.) stehen am Spielfeldrand neben FC-Trainer Steffen Baumgart.

Jeff Chabot (r.) spielte gegen Stuttgart (am 28. August 2022) lange Zeit mit Turban, musste später mit Sprunggelenks-Verletzung raus. Ellyes Skhiri (l.) ist Steffen Baumgarts Dauerbrenner.

Der 1. FC Köln muss vorerst auf Benno Schmitz, Jeff Chabot, Eric Martel und Mathias Olesen verzichten. Das ändert die Transfer-Planung von Sportboss Christian Keller.

Dieser Punkt tat richtig weh. Köln musste das 0:0 gegen den VfB Stuttgart teuer bezahlen, gleich vier Baumgart-Profis gingen verletzt vom Rasen. Jetzt greift der FC doch noch mal auf dem Transfermarkt an!

Mathias Olesen (21) und Jeff Chabot (24) humpelten am Sonntag (28. August 2022) in die Kabine, später musste auch Eric Martel (20) mit Hand-Verletzung raus. Und am Montag verkündete der Klub: Rechtsverteidiger-Platzhirsch Benno Schmitz (27) hat es ebenfalls erwischt!

Christian Keller: „Mit Verletzungen ist eine neue Situation entstanden“

Vier Verletzte an einem Nachmittag – eine Hiobsbotschaft für den Euro-FC. Sportboss Christian Keller (43) sagt daher: „Mit den Verletzungen ist eine neue Situation entstanden. Wir werden den Transfermarkt in den nächsten Tagen sondieren und schauen, ob wir uns in der Defensive noch einmal sinnvoll verstärken werden.“

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Das war eigentlich nicht geplant. Kurz vorm Stuttgart-Anpfiff hatte Keller betont: „Wir vertrauen unserem Kader. Deshalb werden wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit keinen Neuzugang mehr verpflichten. Es sei denn, es passiert etwas, wo wir einen Spieler kriegen können, der uns direkt besser macht und fast nichts kostet.“ Oder es verletzen sich vier Profis auf einen Schlag...

Bei den Abwehr-Jungs ergaben die MRT-Untersuchungen in der Media-Park-Klinik jeweils Sprunggelenksverletzungen. Schmitz kann konservativ behandelt werden, Chabot wurde bereits operiert und „fällt folglich länger aus“, wie es vom Klub heißt. Wohl Monate.

Martel, für den gegen Stuttgart nach einer Stunde Schluss war, hat sich wiederum einen Mittelhandbruch zugezogen, muss zum Handspezialisten, „um gemeinsam mit den Mannschaftsärzten das weitere Vorgehen abzustimmen“.

Thomas Kessler: „Wir haben noch ein paar Tage“

Was für ein Pech! Auch für Olesen, der sich ebenfalls am Knöchel verletzt hat. Seine Diagnose steht noch aus.

Coach Steffen Baumgart (50) ärgerten nach Abpfiff schon die sich anbahnenden Ausfälle von Chabot und Olesen: „Jetzt haben wir zwei Spieler, die wir erst mal ersetzen müssen. Wir wissen nicht genau, wann die Jungs wiederkommen.“

Die Suche nach Ersatz läuft auf Hochtouren. Gefahndet wird nach einem Defensiv-Allrounder, bestenfalls sowohl als Rechts- als auch Innenverteidiger einsetzbar. Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler (36): „Wir haben noch ein paar Tage.“ Am Donnerstag (1. September, 18 Uhr) schließt das Wechsel-Fenster.

Kingsley Ehizibues (27) fixer Abschied zu Udinese Calcio spricht dafür, dass Köln bereits Verstärkung an der Angel hat. Sonst bliebe ohne Schmitz mit Kingsley Schindler (29) nur ein Rechtsverteidiger, und der ist von Hauptberuf Offensivakteur.

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Pedersen ist Innenverteidiger-Alternative – Duda wieder im Fokus

Bis zur Winter-WM warten durch die Conference-League-Gruppenphase sechs englische Wochen auf den FC – aber auch Zusatz-Einnahmen von rund zehn Millionen Euro. Das schafft trotz Finanzsorgen Spielraum.

Baumgart sagte schon jetzt, nach den ersten beiden Euro-Einsätzen gegen Fehérvár ohne die Verletzungen: „Die Jungs sind an ihre Grenzen gegangen. Man hat gesehen, dass die Frische fehlt.“

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Für die Innenverteidigung hatte er ursprünglich mit einer Dreier-Rotation zwischen Timo Hübers (26), Luca Kilian (22) und Chabot, der gegen Stuttgart auch einen Kopf-Crash verkraften musste, geplant. Eine Alternative ist Linksverteidiger Kristian Pedersen (28). Bayern-Leihgabe Bright Arrey-Mbi (19) spielt dagegen gar keine Rolle bei den Profis.

Im Mittelfeld muss Baumgart wohl noch bis zur Länderspielpause Mitte September auf Mark Uth (31) verzichten. Dessen Schambein-Verletzung schmerzt nach dem Olesen-Aus umso mehr! Die Chance für Ondrej Duda (27), der bislang einen schweren Stand hatte.

Nach seiner Stuttgart-Einwechslung bekam der Slowake (zuletzt Anfang April in der FC-Startelf) prompt ein Trainer-Lob: „Dudi hat es sehr gut gemacht, als er reingekommen ist. Da hat man nicht gemerkt, dass er neu drin ist.“

Nun haben die Baumgart-Profis zwei Tage frei, um sich von den Playoff-Strapazen zu erholen, bevor am Mittwoch (31. August) die Vorbereitung auf Wolfsburg beginnt. Die Bosse dagegen müssen Vollgas geben!

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