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„Habe mich für ihn interessiert“ FC war an Stuttgart-Stürmer dran – so geht's Rot-Opfer Hübers

Stuttgarts Luca Pfeiffer kassierte nach seinem Foul gegen Kölns Timo Hübers am 28. August 2022 die Rote Karte.

Stuttgarts Luca Pfeiffer kassierte nach seinem Foul gegen Kölns Timo Hübers am Sonntag (28. August 2022) die Rote Karte.

Luca Pfeiffer stand gegen den 1. FC Köln erstmals in der Startelf des VfB Stuttgart und flog vom Platz. Für Steffen Baumgart war der Ex-Darmstädter im Transfer-Sommer ein interessanter Spieler.

Stuttgarts Luca Pfeiffer (26) sah beim 0:0 in Köln Rot. Dabei hätte sich Steffen Baumgart (50) den VfB-Stürmer auch gut in Rot-Weiß vorstellen können…

Der FC-Coach verriet am Sonntag (28. August 2022) im Rhein-Energie-Stadion: „Er ist ein Spieler, für den ich mich interessiert habe.“ Wirklich konkret wurden die Bemühungen allerdings nicht, die Geißböcke holten im Sturm stattdessen Wunschkandidat Steffen Tigges (24) aus Dortmund.

Steffen Baumgart: Luca Pfeiffer „ist ein Guter. Bis auf die Rote Karte“

Pfeiffer hatte vergangene Saison mit 17 Zweitliga-Toren und sechs Vorlagen für Leih-Klub Darmstadt geglänzt, stand dann wieder in Dänemark beim FC Midtjylland unter Vertrag und wechselte Anfang August für 2,85 Millionen Euro nach Stuttgart.

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Baumgart findet: „Er ist ein Guter. Bis auf die Rote Karte.“

Denn sein Bundesliga-Startelf-Debüt hatte sich Pfeiffer gewiss anders vorgestellt! Der 1,96-Meter-Riese ersetzte in Köln den wechselwilligen Sasa Kalajdzic (25) – und flog nach 56 Minuten nach übler Grätsche gegen Timo Hübers (26) völlig zu Recht vom Platz.

Später erklärte er reumütig: „Das war dumm und unnötig. Ich habe sofort gemerkt, dass es eine Rote Karte ist. Ich habe mich im Kabinengang noch mal entschuldigt. Es war keine Absicht, ich wollte keinen Spieler verletzen.“

Hat er zum Glück auch nicht! Hübers kam mit dem Schrecken davon. „Ich hatte Riesenglück, dass da nicht mehr passiert ist“, wusste Kölns Abwehrboss, der voll am rechten Knöchel erwischt wurde. „Wahrscheinlich ist er etwas geprellt, aber ich habe nichts Schwerwiegendes davongetragen. Im ersten Moment hat sich das fies angefühlt.“

Kessler froh, dass Hübers „stehend aus dem Stadion gekommen ist“

Hübers kennt sich bekanntlich mit schweren Verletzungen aus, musste während seiner Zeit in Hannover gleich zwei Kreuzbandrisse verkraften. Nach dem Pfeiffer-Foul gab er zu: „Für mich war es ein bisschen emotional. Ich hatte schon die eine oder andere Verletzung, deswegen war ich darüber nicht so amused.“

Die Entschuldigung des Stuttgarters, die er auf dem Rasen zunächst nicht mitbekommen hatte, nahm er später in den Katakomben direkt an. „Alles gut und abgehakt.“

Rätselhaft bleibt, warum sich die VfB-Bank über den Platzverweis noch beschwerte. „Die letzten Wochen mussten wir viel über Rote Karten diskutieren – da gab es dieses Mal wenig zu diskutieren“, fand Kölns Lizenzbereich-Leiter Thomas Kessler (36) und fügte an: „Ich bin wahnsinnig froh darüber, dass Timo Hübers stehend aus dem Stadion rausgekommen ist.“

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Zumal mit Jeff Chabot (25) ein Innenverteidiger erst mal auszufallen droht. FC-Coach Baumgart wollte Hübers, der die vorherigen vier Pflichtspiele durchgespielt hatte, gegen Stuttgart eigentlich schonen. Doch aufgrund von Chabots Knöchelverletzung musste der 26-Jährige nach 52 Minuten ran.

Kein Problem für ihn: „Es ging ja relativ schnell in Überzahl weiter, deswegen war es nicht ganz so intensiv für mich.“

Nach dem Playoff-Sieg bei Fehérvár (3:0) tütete Hübers mit seinen Defensiv-Kollegen das zweite Zu-null-Spiel in Folge ein, meinte: „Für dieses 0:0 müssen wir uns nicht schämen oder verstecken. Das war kein 0:5 gegen einen Aufsteiger. Wahrscheinlich ist die Erwartungshaltung mit den Spielen, die wir gemacht haben, gestiegen im Umfeld. Aber die Gegner liegen uns nicht zu Füßen, sodass wir das nur noch zu drei Punkten veredeln müssen.“ Köln muss sich jeden Zähler knochenhart erarbeiten…

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