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Startelf gegen BayernKwasniok nennt kuriosen Grund, warum Cenk nicht oft spielte

Der 1. FC Köln steht in schwierigen Zeiten vor einer Mammutaufgabe! Am Mittwoch kommt der FC Bayern München ins Rhein-Energie-Stadion. Kölns Trainer Lukas Kwasniok sprach am Dienstag über die personelle Lage.

Nur drei Punkte aus den letzten sieben Spielen mit 21 möglichen Punkten, Ärger im Trainingslager, Fan-Plakat gegen den Trainer. Und gleich zum Start ins Jahr 2026 eine Englische Woche mit drei Spielen in acht Tagen – der 1. FC Köln befindet sich aktuell im Auge des Orkans.

Die kommende Aufgabe wird dabei monstermäßig schwierig: Der FC Bayern München kommt am Mittwoch (14. Januar, 20.30 Uhr/RTL, Sky und Liveticker auf EXPRESS.de). In der Bundesliga ungeschlagen in dieser Saison, zuletzt gab es ein 8:1 gegen den VfL Wolfsburg.

1. FC Köln: Nur Özkacar und Simpson-Pusey als Innenverteidiger einsatzbereit

Was die Kölner Aufgabe nicht leichter macht, sind die krassen Abwehrsorgen: Rav van den Berg ist nach Rot noch gesperrt, Eric Martel sitzt eine Gelbsperre ab, Dominique Heintz und Joel Schmied fallen mit Muskelverletzungen aus, mit Timo Hübers und Luka Kilian (Knieverletzungen) kann man die gesamte Saison nicht planen. Nur Cenk Özkacar und Jahmai Simpson-Pusey sind als gelernte Verteidiger einsatzbereit.

Am Dienstag sagte Kwasniok auf der Pressekonferenz: „Die Situation in der Innenverteidigung ist nicht besser geworden, wir konnten die Verletzungen nicht so schnell heilen und die Sperren nicht wegwischen.“

Özkacar spielte zuletzt keine Rolle unter dem Trainer, jetzt muss er ihn aufstellen: „Cenk wird beginnen und kann sich beweisen“, so Kwasniok.

Vorher erklärte er aber, warum er nicht so häufig von Beginn an spielte: „Ja, er hat weniger gespielt, aber immer wenn er gebraucht wurde, mit Ausnahme Gladbach, hat er geliefert. Nur wenn er beginnt, hat er Ganzkörperkrämpfe, es war halt so in Dortmund. Wenn man immer wechseln muss in der Innenverteidigung, ist das nicht ganz so einfach für einen Trainer. Deshalb beginnt er nicht so häufig. Er verkrampft den ganzen Körper, weil er alles gibt. Das sind Erklärungen, warum es bei ihm ein bisschen weniger Spielzeit war.“

Gegen die Bayern will Kwasniok mitspielen, keinen Bus vor dem Strafraum parken: „Wenn wir von Beginn an mit Mann und Maus hinten drinstehen, dann geht das nach hinten los.“ Aber Fakt ist: Die Münchner müssen einen schlechten Tag erwischen.

Kwasniok hofft, dass er sich dabei auf Cenk verlassen kann und er mit einer gewissen Lockerheit an die Sache geht, um nicht erneut zu verkrampfen.